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Moin Moin aus dem schweißtreibenden Ostseebad Eckernförde,

solch ein Schattenplatz hat schon was in diesen Tagen. Dies war jedoch nicht der Grund weshalb ich gestern erneut nach Mohrberg gefahren bin…

Eigentlich fuhr ich von daheim ohne Frühstück los um die Nacht am Ende der keine 100 Meter entfernten Sackgasse mit Blick auf die Ostsee zu verbringen, doch leider war dieser Platz gestern belegt von einem Campervan.

Nein nein, nicht etwa von einem Fremden, der meinen Tipp gelesen hat und dort jetzt auch steht, sondern schlicht und ergreifend vom Hausbesitzer, der eben auch einen Campervan (Ford Nugget) fährt.

P. P. – Persönliches Pech!!!

Ich fuhr noch ein paar Stellen in Eckernförde ab, die ich bisher noch nie für eine Übernachtung genutzt hatte. Leider zurecht, wie sich zeigte, also fuhr ich nach Barkelsby um dort noch einen Platz zu checken. Auch hier war es eine Niete und da ich nun schon einmal in der Nähe von Mohrberg war, fuhr ich einfach dort hin.

Warum auch nicht? Hier stehe ich ab sofort am Morgen im Schatten, kann die geniale Aussicht genießen und Abends gibts einen tollen Sundowner. PASST!

Okay okay, das fehlende Frühstück ist doof, aber sei es drum.

Ich fuhr also nach Mohrberg und parkte ein. Ich riss alle Türen auf, bis auf die Hecktüren um Luft in den heißen Bus zu lassen. Schnell gingen die Temperaturen runter, zumal der Parkplatz auch zügig im Schatten der hinteren Bäume lag.

Ich baute den Fernseher auf, schob eine Geissens DVD ein und goss mir die erste Tasse Tee ein. Herrlich diese neuen, gebrandeten Kaffee/Teebecher.

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Ich verbrachte den gesamten Abend im Liegen mit Blick auf den Acker. Man könnte meinen dies wäre richtig langweilig und öde, aber ist es nicht. Wirklich nicht. Egal ob nun der Fernseher läuft oder man nebenbei ein Buch liest. Man guckt eh viel mehr in die Natur, denn hier fliegt ein Vogel, dort rennt ein Hase, da drüben wehen die Blätter im Wind und auf der anderen Seite schieben die Wolken schrittweise einen Schatten über die Landschaft. Es ist einfach nur herrlich anzuschauen!

Beweise? Hier sind sie!!!

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Heute Morgen lief der Tag gaaaaaanz ruhig an. Ich hatte mir viel Zeit gelassen und kam erst spät aus dem Bett. Viel aufzuräumen hatte ich ja nicht, daher kam ich zügig vom Hof und konnte daheim frühstücken und nun diesen Blogeintrag tippern.

Reisepläne September-Dezember / Reisekasse

Sobald mein Familienbesuch gegen Ende August verschwunden ist und ich einen Termin am 3. September erledigt habe, könnte ich frei reisen und möchte dies auch endlich tun damit ich dieses Jahr endlich rauskomme aus Eckernförde. So schön es hier auch ist, aber ich muss etwas Neues sehen.

Daher hat auch die Nordseetour Priorität, denn ich werde die Touren in diesem Jahr nicht mit der Harztour (erst im November) verbinden können und muss daher hin/rück selbst finanzieren.

Bisher habe ich gerade mal eine Tour, naja, knapp zusammengespart. Es wird wohl für die Nordseetour reichen, knapp und ohne großartige Umwege, aber das passt! Cuxhaven, Bremen, Ostfriesland sollten in diesem Jahr also noch möglich sein als eine große, schöne Tour.

Falls ich keine Einnahmen mehr generieren kann, und danach sieht es aus,  folgenden danach nur noch kleinere Ausflüge innerhalb Schleswig Holsteins. Maritime Touren entlang einiger Flüsse und Kanäle. Siehe https://frose460.de/geplante-touren/

Mitte November geht es ins Harzvorland, wo ich drei Tage auf den Hund meiner Schwester aufpassen werde (kein Camping) und die restliche Zeit campen/etwas unternehmen kann. Für die Hin oder Rückfahrt könnte ich mir eine maritime Verbindung mit einer Elbtour vorstellen.

Die Ostseetour schiebe ich gedanklich erst einmal ins neue Jahr. Dies ist nicht tragisch, da ich bereits schon einmal, wenn auch nur rasend schnell, dort war mit dem Bus. Sollte es finanziell möglich sein, kann ich ja noch 2018 fahren, aber ich rechne nicht damit!

Dies sollte es an Planungen erst einmal sein. Ich würde gern ab Nachterstedt noch in Richtung Coburg, Bamberg und co fahren oder auch wieder an den Bodensee, aber das ist alles finanziell nicht drin. Am Bodensee war ich aber nun schon, von daher hält sich die „Trauer“ darüber in Grenzen.

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp