Weiter geht es mit den uralten Reiseberichten, so lange es keine nagelneuen gibt. Dann habt Ihr zumindest etwas Lesematerial :-).


rubrik_reisebericht

MARITIME TOUR DURCH

OSTHOLSTEINS YACHTHÄFEN

VON MARKO ANDRAE MEYER
AUS DEM JAHR 2015

Meine maritime Tour durch ostholsteins Yachthäfen… sollte eigentlich schon zur Kieler Woche stattfinden, doch das Wetter spielte nicht mit. Nun habe ich sie nachgeholt!

Kapitel 1 – Ostseebad Strande

Es ist Dienstag, der 14. Juli 2015 und nachdem die Wettervorhersage in den letzten Tagen ziemlich verrückt spielte, entschloss ich mich die Tour durch Ostholstein nachzuholen. Also schnell ein paar Sachen eingepackt, das Roadbook mit den wichtigsten Notizen nicht vergessen, und gegen Abend war dann Abfahrt ab Eckernförde bei bewölktem Himmel…

Ich war der Meinung erstmal loszufahren und dann morgen zu entscheiden ob ich die Tour richtig in Angriff nehmen oder eben nicht und wieder zurückfahre. Strande würde ich so auf jeden Fall mal wieder sehen und Kiel.

Ich fuhr also die Kieler Nebenstrecke (L285) und kam bald in Strande an. Langsam cruiste ich durch den Ort und fuhr Richtung Hafen, denn Häfen an sich standen auf dieser Tour einzig im Vordergrund. Keine Innenstadtbesichtigungen, sondern einzig Häufen und das Drumherum.  Der Strander Hafen sollte also den Anfang machen und empfing mich mit dem Blick auf eine Fischbude…

Ich parkte und zog mit der Kamera los. Der Himmel gab zwar wenig bis nichts her, aber egal. Nun bin ich hier, was solls. Ich schoss u. a. dieses Foto welches mir sehr gut gefällt!

Nach nur 5 Minuten Fußmarsch war ich wieder am Auto und fuhr ans andere Ende des Ortes. Ich war bereits auf Schlafplatzsuche und mir war bewusst – DIES WIRD NICHT EINFACH!!!!

Ich entdeckte einen Parkplatz, doch dieser war gesperrt für Wohnmobile. Ich entdeckte einen Surfplatz, aber der war privat. Ich entdeckte einen weiteren Parkplatz, doch dort gab es eine Höhenbeschränkung. Nunja…… das kann ja heiter werden dachte ich mir noch, dann musste ich erst mal aussteigen und dieses Foto schießen!

Ich fuhr nach kurzem Fotostop wieder zurück in den Ort, bog in eine Straße ein und entdeckte einen Parkplatz für 5 Autos. Er lag in einem Wohngebiet. Ich parkte und hatte den Blick auf eine Hecke. Nungut. Blick ist okay, aber kein Meeresblick. Hier bleibst Du und gut!  Also habe ich mein Lager eingerichtet (Hinten den Vorhang geschlossen, Bett zur Liegewiese umfunktioniert, Tee eingegossen. FERTIG ^^) und ließ den Abend ausklingen.

Kapitel 2 – Olympiahafen Kiel-Schilksee

Er wirkt nicht gerade einladend dieser große, mächtige, beigegraue Betonbau aus den Nachkriegsjahren, doch jedes Jahr spielt sich hier ein Großteil des Regattalebens der Kieler Woche ab und auch sonst herrscht reger Betrieb im Hafen.

Der Hafen selbst ist riesengroß und für mein Empfinden auch recht modern. Dennoch kann diese hässliche Bauweise nicht vergessen oder ausgeblendet werden. Irgendwie ist es ein grauenhafter Ort und man fragt sich: Will man hier wohnen? Okay, man hat diesen Ausblick, aber der Rest?!?!? Ich glaube nein!

Einen interessanten Stellplatz habe ich dann aber doch noch gefunden. Um genauer zu sein 2 interessante Stellplätze. Der eine direkt vor dem Regattabüro. Aufgrund der Aufkleber kann ich mir vorstellen, dass dies einfach ein mobiles Büro ist, aber nungut.

Der zweite Platz mit dem Bulli ist dann noch interessanter. Zwar gibt es hier kein Grün, aber halt Blick auf Schiffe und Hafen. Dies ist einfach herrlich. Hier würde ich schon gern mal ne Nacht verbringen! Das wäre ganz nach meinem Geschmack, wenn das drum herum im Heck nicht wäre…

Kapitel 3 – Tiessenkai am NOK

Es stand ein erster Shirtwechsel an. Man war das heiß. Angeblich sind es nur 22 Grad gewesen, aber die Lauferei, die Hitze im Auto – fast a weng stressig. Ich parkte also den Wagen am Tiessenkai, wechselte das Shirt und wanderte wieder mit meiner Kamera los.

Am Tiessenkai kann man nicht nur Tango tanzen, sondern auch alte Traditionssegler beobachten. Sehr interessant. Im Übrigen habe ich hier meinen ersten Fisch gefangen nachdem ich die Angelprüfung bestanden hatte vor wenigen Jahren!

Rauf zum Leuchturm musste ich natürlich auch laufen und ein Foto schießen. Dann war es das hier aber schon wieder und ich ging Richtung Auto um den Weg in die Innenstadt Kiel ins Angriff zu nehmen…

 
Kapitel 4 – Aida in Kiel

Also… hinein nach Kiel ins Großstadtgetümmel. Den britischen Yachtclub in Friedrichsort habe ich irgendwie nicht gefunden. Also ging es vorbei am Kieler Yacht Club (Kiellinie), der jedoch langweilig war. Ich habe nicht angehalten!

Am Ostseekai lag dann die Aida und die musste ich versuchen zu fotografieren. Leider fand ich keinen Parkplatz. Ich entschloss mich auf den Kai zu fahren und dort die Einweiser zu fragen. Man sagte mir: Stell Dich dort hin 5 Minuten und gut! Passt schon!   Das tat ich und machte schnell ein paar Fotos vom Heck des Schiffes.

Und noch ein paar Detailaufnahmen, von denen ich Euch diese hier zeigen möchte.

Als ich zum Wagen zurückging entdeckte ich die Colorline im Hintergrund. Ich stieg ins Auto und suchte einen Platz diese nun auch noch fotografieren zu können, aber dies schlug leider fehl. Keinerlei Chancen etwas zu finden! Alles voll. Überall! Selbst drüben auf dem Ostufer gab es keine Möglichkeit. Zumindest habe ich keine entdeckt. Also entschied ich weiter zu fahren Richtung Heikendorf…

Kapitel 5 – Heikendorf

Bis jetzt war es ja ziemlich hektisch, doch nun kehrte langsam Ruhe ein. In Heikendorf angekommen fand ich erst mal einen Stellplatz, der zwar nicht ganz optimal ist, aber nutzbar. Irgendwann einmal…

Den Hafen fand ich schnell, hier kannte ich mich noch gut aus, denn ich war hier früher nahezu 3 mal die Woche beruflich unterwegs. Auf dem Hafenparkplatz stehen mal Schilder „nur für Mitglieder“ und dann wiederum keine… Auch hier könnte man durchaus stehen.

Sei es drum. Ich ging in den Hafen und fotografierte als erstes diesen „Kutter“ vor dem Hafenmeistergebäude. Herrlich, wenn auch etwas rustikal, aber warum auch nicht.

Ich flanierte weiter und entdeckte noch ein paar alte Segler, die mir sehr gut gefielen!

Dicke Pötte bei der Ein/Ausfahrt in die Förde ab es ebenfalls zu besichtigen wie jede Menge Möwen und ihre Hinterlassenschaften!

Doch auch dies war es dann schon wieder und es zog mich weiter. Findet dies jetzt bitte nicht wieder zu schnell. Ich habe den Hafen gesehen, die Strandstraße kenne ich in und auswendig. Weiter gehts… das Wetter wird mal so, mal so vorausgesagt für die nächsten Tage. Ich muss weiter wenn ich noch etwas sehen will!

Kapitel 6 – Laboe

Nun wurde es landschaftlich sehr reizvoll. Die kurze Fahrt zwischen Heikendorf und Laboe, diese hohen Wiesen, dieses Gefühl und auch teilweise die Sichtbarkeit der Ostsee. Herrlich. Die Aldis, deren Dächer mit Gras bewachsen sind – all dies vermittelte mir ein gutes Gefühl. Ich hatte Spaß!

Witzlos dagegen war die Parkplatzsuche in Laboe. Grauenhaft. Am Hafen war ALLES belegt, also gibt es keine Hafenfotos. Ich fand weiter vorn endlich einen Platz und konnte etwas flanieren am Strand und schoss dann ein paar Fotos vom Strand und Mahnmal.

Kapitel 7 – Marina Wendtorf, Heiligenhafen,  Fehmarn

Boah was hab ich geschwitzt…  ich kam fix und foxy zurück zum Auto. Im Wagen selbst bei voller Sonneneinstrahlung wahnsinnige Temperaturen. Lüftung an und los hieß es nun. Weiter gehts um den Bogen von Stein herum und in Richtung Marina Wendtorf.

Ich kam hier an und war entsetzt. Es gibt kaum einen hässlicheren Hafen bzw. Urlaubsort. Sorry, aber hier möchte ich nicht tot überm Zaun hängen. Flair gleich null. Nichts wie weg!!!!!!!!!

Ich setzte mich also in heiße Auto und cruiste auf dem Ostseehighway Number 502 Richtung Fehmarn. Ich hatte jedoch keinen Bock mehr. Es war 15 Uhr, mir war heiß. Ich wollte einfach nur parken, also einen Schlafplatz finden, wenn möglich in Strandnähe. Also hielt ich Ausschau…

Ich fuhr nach Hohwacht. Der Ort ist nett, aber Parkplätze sind Mangelwaren. ALLES GERAMMELT VOLL!!!!!!!!

Ich fuhr weiter nach Weissenhäuser Strand. VOLLLLLLL UND GRAUENHAFT HÄSSLICH (zumindest die Rückseite). Ich habe keinerlei Parkplätze bekommen. Also bin ich auch hier weiter ohne Halt zu machen!

Ich fuhr bereits in Heiligenhafen hinein und dachte: „Nö. STOP! So weit fährst Du nicht!“
Ich bin direkt links abgebogen, habe eine Schleife gedreht und den Ort über eine Seitenstraße verlassen. Ich bin also praktisch wieder rückwärts gefahren. Ich entdeckte Feldwege und recht gute Straßen, die ich wenige Km lang zurück gefahren bin. Einen Schlafplatz habe ich jedoch nicht gefunden. GAR NICHT!!!!!!!! NULL! NADA!!!

Hinein nach Heiligenhafen. Dann ist es halt so!
Hier fand ich Steinwarder und den Yachthafen. So weit, so gut. Graswarder mit den Reetdachhäusern war aber leider gesperrt…  ich habe keinen Zugang gefunden. Weder zu Fuß noch mit dem Wagen. MIST!!!!!!!! Hier habe ich mich wirklich geärgert!

Mist, Mist, Mist! Ein Blick auf die Karte zeigte mir, ich bin schon kurz vor Fehmarn. Der Abstand war mir so zu diesem Zeitpunkt nicht im Sinn. Es half aber nichts. Es liegt als nächstes Ziel auf der Karte und ich muss einen Schlafplatz finden. WEITER GEHTS!!!

Rüber auf die Insel, gleich runter von der Bahn in Richtung Fehmarnsund. Dort angekommen einen geilen Stellplatz gefunden, doch leider seeeeeehr laut. Kein Wunder, direkt unter der Brücke und im Heck auch noch Mäharbeiten auf dem Acker. Ääääähm nein danke! Aber für einen Fotostop habe ich die Zeit natürlich genutzt. Es war übrigens kurz vor 18 Uhr…

Ich fuhr weiter nach Burgstaaken. Fotos gemacht. Weiter gefahren (immer mit Blick auf eine Gasse, die ins Nichts führt, wo man parken kann). Nichts!!!!!!!

Dann entdeckte ich ein Schild Reiterhof. Ich fuhr hinein, die Straße führte aus dem Dorf raus. Kaum 100 Meter entfernt fand ich meinen Platz für diese Nacht!  Parken, Motor aus, Tee kochen, FEIERABEND!!!

Der Himmel sagte nix gutes voraus. Auf der Bank sitzend entspannte ich mich jedoch recht zügig von der Fahrt, die zuletzt dann doch recht stressig und nicht cool war. Die Nacht brach herein, ich ging also ohne in der Ostsee zu baden schlafen, und der Regen kam…

Ich habe eher la la geschlafen, dafür morgens um so tiefer und länger. Was solls – Du hast ja Zeit!!!

Donnerstag Morgen:

Lage sondieren, Kaffee kochen, frühstücken auf der Bank ging nicht weil nass. Also im Auto. Egal.

In Ruhe gefrühstückt, dann baute ich eine Versuchsanordnung auf :-))))).

Ich hatte ja meinen Frischwasserbehälter dabei (10 Liter) und den alten Frischwasserbehälter mit Pumpe vom Vorbesitzer. Die Leitungen, der Tank, die Pumpe – alles alt. Daraus möchte ich kein Wasser haben. Also sollte es schon immer ein Abwassertank werden. Ich schloss also alles an und habe das erste mal im Auto das Waschbecken genutzt. Geschirr gespült, mich selbst frisch gemacht. PASST. Wozu Tankstellentoiletten nutzen, wenn man doch alles dabei hat!

Ich war also frisch und munter. Draußen war es auch frisch. 12 Grad, grau. Nungut.
Ich packte alles zusammen als ein Wagen hielt.

„Diiiiiie Touristenzentrale. Moin!!!“

urks…..

Der junge Mann wollte die Kurtaxe haben. 2,50 Euronen. Hat er bekommen, er hat mir noch nen schönen Aufenthalt gewünscht und ist gefahren.  Wäre ich fünf Minuten schneller gewesen, hätte ich die gespart, aber nungut. WÄRE das Wetter besser gewesen, dann hätte ich den Tag einfach faul auf der Insel verbracht, aber bei 12 Grad an den Strand? Ääääähm…. nein!

So habe ich unfreiwillig die Insel unterstützt. Warum auch nicht, ich hatte hier eine ruhige Nacht, wurde nicht verjagt. Alles gut!

Kapitel 8 – Kellenhusen

Ich fuhr nun also runter von der Insel und steuerte Dahme an. Ohne Fotostop (wegen Sinnlosigkeit) ging es weiter nach Kellenhusen. Hier fand ich die Seebrücke schon cool. Das dicke Holz, die Stahlteile. PASST! Endlich mal modernes Design!

Dreht man sich um sieht man jedoch nix außer Ostseeeinerlei aus frühen Jahren und massentouritaugliche Strände. Dies ist nix für mich. Blos wech hier!!!!!!!

Kapitel 9 – Grömitzer Yachthafen

Nach all dem was ich über diese Gegend hier erfahren habe, verließ ich meinen Wagen mit einem sehr sehr blöden Gefühl. Ich machte soagr noch eine Art Abschiedsfoto, falls er weg sein sollte, wenn ich zurück komme…

Die Stimmung verflog sofort als ich den Hafen von Grömitz betrat. Man was war das toll hier. Ich fühlte mich das erste mal auf dieser Tour am richtigen Ort zu sein.

Das Holz, die Segelyachten…

Die abgesperrten Parkplätze mit den Luxuskarren (solch einen Parkplatz hätte ich gern. Ohne Luxusauto und zur anderen Seite hin!!!)…

Die verborgenen Bauten…

Und natürlich dieses Teak und Chrom in Massen! WOOOW!!!!!!

Ja, hier habe ich mich wohl gefühlt! Das ist genau meine Umgebung!

 
Kapitel 10 – Ancora Marina Neustadt

Den richtigen Kick bekam ich dann aber in Neustadt. Ich parkte und flanierte los. Schon auf dem Parkplatz sah ich einen Ferrari, den ich erstmal gründlich fotografieren musste ^^.

Und dann ging es los. Ich kam voll auf meine Kosten! Aber so richtig!!!!
Ich als Designinteressierter, ja vielleicht Besessener, hatte einiges zu sehen. U. a. ist dieser Steg, mit dieser Verjüngung, diesem Material einfach nur schön!!!!!! Klingt doof, ist aber so, wenn man sich für Formen und Design interessiert.

Als ich diese schwarze Sunseeker gestern Nachmittag zu Gesicht bekam war sie für mich einfach ein schnittiges Boot. Gut.

Am Abend daheim sah ich dann eine Reportage von vor ein paar Tagen. Ich erfuhr erst jetzt vom Unfall und nahm die Hintergründe wahr. Dennoch bin ich der Meinung – ein Wahnsinnsboot, auch wenn der Unfall natürlich tragisch war/ist!

DAS BESTE KOMMT WIE IMMER ZUM SCHLUSS:

Ich flanierte also weiter durch den gesamten Hafen und entdeckte ein tolles Boot neben dem anderen. Hier war ich wirklich im Paradies und ich glaube……. ich hab sogar gelächelt :-)))

Nicht nur beim Anblick dieser Drettmannyacht.

Ich schoss ein Foto nach dem anderen und kaufte eine Ansichtskarte, die ich vor Ort schrieb.

Anschließend ging ich nassgeschwitzt aber voll mit Eindrücken zum Auto…

Kapitel 11 – die Heimfahrt

Da saß ich nun im Wagen im Ancora Yachthafen. Mein Roadbook war abgearbeitet, mein Navi sagte 90 Km bis zu Hause, 360 km bereits gefahren. Guuuuut. Hier endete meine Reise. Ich entschied direkt bis Eckernförde zu fahren, in Eckernförde am Südstrand zu baden. Anschließend etwas einzukaufen. Daheim das Auto leer zu räumen und dann den Kurztrip ausklingen zu lassen.

Gesagt – getan. Mit reichlich Stau vor Plön und Eckernförde.

FAZIT:

Mein Wagen hat mich die rund 460 Km gut von a nach b gebracht mit vielen Zwischenstops. Motor an, aus, an, aus….

Meine Gesundheit war auf der Fahrt in Ordnung. 4 Kilo abgenommen…

Die Architektur in Ostholstein ist teilweise echt grauenhaft. Erst ab Grömitz wurde es schöner (nach meinem Geschmack).

Ich werde irgendwann noch einmal dort hinfahren. Grömitz – Lübeck in Angriff nehmen. Irgendwann…

Wo ich nicht noch mal hin muss ist die Gegend zwischen Hohwacht und Kellenhusen!

Was ich auch nicht machen muss: Eine Woche in Kiel verbringen. Dies ist mir spätestens jetzt klar geworden. Dadurch verliert sich auch der Ärger über die für mich ausgefallene Kieler Woche!

Was lieb ich mir mein Eckernförde…   nicht überall schön, klar, aber nicht so dermaßen überlaufen (voll, aber eben nicht so extrem!) und schön. Man hat viele Strände, die für mich gut zu erreichen sind und parken kann ich hier auch!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit. Demnächst hole ich die ausgefallene Nordseetour vielleicht auch noch nach…

Fotos gibts wie immer auf Flickr: https://www.flickr.com/photos/ecktown_snapshots/

Marko

 
NACHTRAG, 18.7. 12 Uhr:

Moin,

ich habe gestern beim Schreiben vom Reisebericht vergessen folgende Begebenheit zu erwähnen…

Wie ich so durch die Ancora Marina in Neustadt, Holstein flanierte, sehe ich irgendwann diesen Citrön mit bayerischem Kennzeichen stehen und bleibe kurz stehen um ein Foto zu schießen und den Wagen einen Augenblick lang zu betrachten.

Ich fand den Wagen toll und in meinem Kopf habe ich mir so ausgemalt wie ein, na sagen wir 20-35 jähriger Typ mit diesem Auto durch die Gegend heizt, hier vielleicht arbeitet. Was auch immer.

So weit, so gut.

Als ich auf dem Rückweg war, meine Ansichtskarte geschrieben hatte, und wieder an diesem Citrön vorbeikam sah ich die „Besatzung“ des Fahrzeuges und war positiv überrascht!

Er: ca. 60 Jahre alt, arschlanges friedhofsblondes Haar, passendes T-Shirt zum Wagen ^^
Sie: älter, ebenfalls langes, glattes, graues Haar. Von hinten sahen beide aus wie Zwillinge :-)))

Ich hab noch nett gegrüßt „Schönes Auto!“ und ein „Danke“ zurückbekommen. Dann bin ich weitergegangen und habe mich innerlich köstlich amüsiert. Wie man doch falsch liegen kann. Nix 20-35 oder dergleich. Wieso auch – hauptsache es passt und hier haben Auto und Besitzer wirklich gepasst!

Ich wollte Euch dies noch schnell schreiben, weil ich die Begegnung doch so amüsant fand in diesem Augenblick.

Marko


Dies war meine „Reise“ durch ostholsteins Yachthäfen. Ich hoffe, sie hat Euch gefallen. So langsam gehen mir die alten Reiseberichte aus, aber ein oder 2 hab ich noch im Köcher….

Es  grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp