Auch dies ist ein Reisebericht aus früheren Zeiten, der noch gar nicht im Blog zu finden ist. Er zeigt den alten Ausbau, beschreibt noch die Geocachesuche und die zaghaften Anfänge im Bus zu schlafen…


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SIGHTSEEING & GEOCACHING

IN DER REGION KAPPELN/DAMP

VON MARKO ANDRAE MEYER
OKTOBER 2013

Als Reise würde ich diesen Trip nun nicht gerade bezeichnen wollen, aber als Ausflug mit Übernachtung schon irgendwie. Es ging nach Kappeln an die Schlei bis hinunter nach Damp um zu cachen und fotografieren…

M
ontag Morgen: Nach einer relativ kurzen Nacht (lange Autorennen geguckt) bereitete ich mich langsam auf einen kleinen Ausflug vor. Es sollte nach Kappeln gehen zum geocachen und fotografieren, doch mir schwebte die ganze Zeit ein Gedanke im Kopf herum…

„Ganzen Tag nix sinnvolles zutun, aber Urlaub machen! Irgendwie stimmt doch hier was nicht!“

Da ich sowieso noch ein paar Ideen hatte, habe ich mich daher erst mal an den PC gesetzt und noch etwas gebastelt. Ich wollte aber sowieso erst am frühen Nachmittag los und das bin ich dann auch. Direkt in Richtung Kappeln…

…hier parkte ich im Südhafen und lief rüber auf die andere Seite. Wo landete ich? Natürlich direkt im Daunenklamottenparadies, also bei Outdoor Ole. Hmmmmm hier musste ich einfach hinein und gucken, gucken, gucken!

Leider alles nicht so ganz meine Preisklasse. Daher schnell wieder raus und weiter gings!

Im Hafen saßen jede Menge Angler. Hier habe ich mal einen vor der Brücke fotografiert:

Im Hafen gibt es jede Menge Fressbuden und Läden. Anglerbedarf, Segelbedarf usw.   Die Architektur ist verschieden. Hier treffen neu und alt aufeinander. Soll sich jeder selbst ein Bild machen was nun besser ist…

Im Hafen selbst gab es dann noch reichlich Utensilien der Fischrei zu besichtigen. Auch hier habe ich ein bissel geknipst:

Da ich ja noch etwas vor hatte und die Altstadt bereits kenne, bin ich nicht hinauf gelaufen sondern langsam wieder zurück in Richtung Auto um im Südhafen zu cachen. Bevor es dazu kam lief mir jedoch noch ein California Exclusive vor die Linse! Bissel aus der Hüfte geschossen das Foto, aber passt trotzdem, denn der Wagen ist drauf und das sollte er. ^^

Okay. Es ging zurück in den Südhafen zum cachen. 2 Caches liegen dort. Beide habe ich NICHT GEFUNDEN…

Weiter ging die Reise mit dem Wagen nach Port Olpenitz. Leider wurde die Einfahrt versperrt. Aufgrund der Baustellensituation inklusive Insolvenz darf man hier leider nichts betreten. Alles in allem sieht der Hafen jedoch extrem künstlich aus. Im Gegensatz zum Dorf Olpenitz, denn dort findet man zum Beispiel solche Traumhäuser…

… die zum Teil etwas Pflege benötigen, aber einfach nur geil sind für meinen Geschmack. Noch ne Scheune mit 3 Meter Einfahrtshöhe fürn Bus oder WoMo und fertich ^^.

Nachdem ich hier ausgestiegen bin um zu fotografieren ging die Reise weiter. Es warteten einige Caches auf mich, die ich sowohl mit dem Auto als auch mit dem Rad erreichen sollte…

Man sagt ja, im Norden wäre es flach. PUSTEKUCHEN!!!!!!!!!!!  Bergauf, Bergab, Bergauf, Bergab… so erging es mir rund um Brodersby. Bei meiner Konstitution ein relativ anstrengender Vorabend, der zwar reichlich Cachepunkte einbrachte, aber… ganz ehrlich… Spaß hatte ich nicht wirklich!

Okay okay, man hat schöne Landschaften gesehen, ja und auch schöne Häuser…

Es wurde recht schnell dunkel und mir wurde klar. Damp schaffe ich heute nicht mehr. Ich habe vorher noch einige Caches, die es zu finden gilt. Morgen gehts weiter…

Anstatt jetzt in Brodersby aufm Dorfplatz stehen zu bleiben, bin ich weitergefahren um mir einen Schlafplatz zu suchen. Gefunden habe ich ihn in Schubystrand VOR dem Campingplatz auf einem Gratis-Parkplatz.

Ich habe noch etwas gegessen und mich dann zur Ruhe begeben. Da war es kurz nach 8 und der Sternenhimmel leuchtete!!!

Aus der gar nicht so weiten Ferne waren Landmaschinen zu hören. Ich hoffte, dass dies nicht die ganze Nacht so ginge und so war es am ende auch nicht. Gott sei dank!!

Viel geschlafen habe ich aber auch so nicht. Mal wieder!
Bis 2 Uhr wach gelegen obwohl im Prinzip alles gut war, wenn man mal von meinem Magengrummeln absieht, welches ich seit 3 Wochen habe.

Nungut. Irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen. Es war nicht kalt. Der Schlafsack war eher zu warm.

Am Morgen wurde ich dann unsanft durch die ankommende Müllabfuhr geweckt.
Keine 4 Stunden Schlaf…   „NA DAS KANN JA EIN TAG WERDEN!!!“
Ich sollte wohl besser in der richtigen Natur übernachten, wobei man dort auch Landwirtschaft haben kann recht früh am Morgen. Ist halt so.

Ich frühstückte und stieg aus dem Auto aus. Fahrrad nachgurten, Stuhl (den ich bis jetzt immer mit hatte, aber noch nie aufgeklappt hab ^^) zurückgepackt aufs Bett und mal eben ein Foto geschossen durch die geöffnete Hecktür:

Ich muss sagen: Im Wagen fehlt noch einiges, klaro. Licht hätte was ^^ (funzt nicht, ich gehe der Sache mal auf den Grund). Allerdings habe ich da auch schon eine andere Idee. Kleine, batteriebetriebene Klebe-LED-Dingerkens unten an den Schrank pappen und fertig aus.

Solaranlage, Fernseher… ja, das wärs wirklich. Oder halt wie gesagt Licht damit man zumindest lesen kann!

Außerdem fehlen natürlich noch die ganzen kleinen Ablageflächen. Wo jedes Teil seinen Platz hat. KOMMT ALLES UND GEHT AUCH SO ERSTMAL, aber fehlt halt ^^. ..

Ich habe dann noch ein Foto geschossen. Man beachte mein Einparktalent… *hüstel*

Sodele. Es ging von Schubystrand aus weiter. Den Cache am Strand habe ich ausgelassen. Jetzt durchn Sand latschen??? NÄÄÄÄÄ.
Ich war zu dieser Zeit mehr oder weniger ne lebendige Leiche mit Muskelkater, Magengrummeln und wenig Schlaf!

Ich fuhr grobe Richtung Damp und nahm unterwegs einige Caches mit.
In Damp fotografierte ich dann ein wenig in der linksseitigen Feriensiedlung, die ich bisher gar nicht kannte. Was ich jedoch kannte waren diese Spitzdachhäuser. Hier drin zu wohnen kann ich mir schon vorstellen. 2 Etagen, 70 qm, Kamin, Terrasse, Garten, Stellplatz. PASST!!!

Wo ich dagegen nicht wohnen möchte ist in einem Reihenhaus. Auch im Urlaub nicht. Allerdings gefällt mir der nordische Baustil!

Weiter ging es in den Yachthafen von Damp! Hier lag ich früher am Strand und habe von vielen Dingen geträumt. Das Übliche halt… Frauen in Daunenklamotten ^^, Luxusyachten, Monacoarchitektur, Yachthafenflair und natürlich VW Busse, die teilweise auf dem Parkplatz standen.

Ich wusste damals natürlich noch nicht, dass ich hier irgendwann selbst einmal mit meinem Bus parken werde. Aber ich wusste: ICH WOLLTE EINEN T4 haben!!!

Und da isssssser:

Ach ja. Das Wetter war bescheiden an diesem Morgen, aber das seht Ihr ja selbst. Übrigens… auf dem nachfolgenden Foto seht Ihr meinen Bus nochmal. Allerdings täuscht das Verbotsschild. Ich das gilt für Abseits der Parkstreifen, also praktisch auf der Rundumzufahrt/Ausfahrt des Parkplatzes

Ich parkte also und lief ein wenig herum. Ich suchte einen Cache und fand ihn sofort. Der zweite Cache war auf der anderen Seite. Also hieß es laufen, laufen, laufen, aber soooooo weit ist das ja gar nicht. Die Umgebung hat ja auch was, klaro. Davon habe ich immer geträumt. Ich hätte mich hier auch noch ne Weile aufhalten können, aber besonders wach bin ich von der Lauferei nicht geworden und wollte dann irgendwann nur noch nach Hause, aber jetzt gibts erst mal reichlich Fotos aus dem Damper Yachthafen:


Ich fuhr in Richtung Heimat, machte jedoch noch einen Abstecher bei Wolfman um mein Lenkrad ein wenig zu säubern. Das stinkt mosig und löst sich langsam in Wohlgefallen auf. Jedesmal hat man Gumminüppel an den Fingern. MUSS ALLES NEU WERDEN!!!!!!

Alles in Allem war es eine kurze Fahrt, die reichtlich Cachepunkte gebracht hat. So viele nun aber auch wieder nicht. Von den gespeicherten 42 habe ich gerade mal 15 gefunden. ALLERDINGS habe ich „nur“ 19 gesucht!!!!!! 15 von 19 – nicht gut, aber passt schon!

Das ganze liegt ja nur ums Eck. 30 Km Fahrt und man ist vor Ort. Ich werde garantiert wiederkommen. Zum Einen zum cachen. Zum Anderen zum chillen. Ich sondiere sozusagen die Ortschaften für die neue Saison 🙂

Ich danke für Eure Aufmerksamkeit!

Marko


Dies war die  zweite Erinnerung an eine dieser Ausflüge mit wenig Schlaf, Magengrummeln, Aufregung und überhaupt. Ich fühlte mich im Bus auch nicht richtig wohl. Alles lag wild herum, nichts hatte seinen Platz, immer musste man etwas hin und her räumen, zu dem fehlte damals noch die Toilette und Vorhänge hatte ich auch keine und  ein Fenster in der Schiebetür fehlte auch noch.

Ich muss es muggelich haben damit ich mich wohlfühlen kann und dies ist ja nun seit einigen Jahren gegeben, so dass eine  Übernachtung im Bus alles andere als abenteuerlich ist, es sei denn es kraxeln mir nachts um 3 Katzen auf dem Dach herum, ich springe aus dem Tiefschlaf hoch und haste in der Dunkelheit blind durch den engen Bus um mich gegen bösen Dieseldieben oder Einbrechern zu wehren. *ggg*

Demnächst gibt es weitere uralt Berichte

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp