Bevor ich diesen Blog im November 2015 gegründet habe, benutzte ich eine normale Webseite um meine Reiseberichte zu posten. Der nun folgende Bericht ist im Blog noch gar nicht zu finden. Dies ist mir aufgefallen als ich gestern ein Foto aus Warnitz gepostet hatte. Da es sich tatsächlich um den ersten Campingtrip mit dem Bus handelt muss der Beitrag hier hinein und daher präsentiere ich ihn Euch heute. Viel Spaß beim Lesen, auch wenn die Schreibweise damals noch sehr chaotisch war…

rubrik_reisebericht

THE FIRST CAMPINGTRIP WITH THE #460

VON MARKO ANDRAE MEYER
SEPTEMBER 2013

Auch in diesem Jahr war der Anlass eine Familienfeier. Nicht in Nachterstedt sondern in Trebitz bei Wittenberg stand eine Silberne Hochzeit auf dem Kalender. Ich nutzte diesen Anlass um meine erste wirkliche Camping… naja – Test-Tour müsste man schreiben, zu planen… Es ging kreuz und quer Durch Mittel- Ost und Norddeutschland und dies ist mein Bericht…

De Brööömkopp wartete am Morgen des 5. September 2013 auf eine große Fahrt. Nach unruhiger Nacht habe ich den Wagen beladen und bin 2 Straßen weiter gefahren um dort meinen Opa einzuladen, denn es galt mit ihm die erste Strecke Eckernförde – Hoym/Nachterstedt zu überstehen (im wahrsten Sinne des Wortes).

Nachdem sein Gepäck verstaut war ging es endlich los. Das erste mögliche Hinderniss: Die Rader Hochbrücke. Hier wird gebaut und es gibt Staus. Wir kamen jedoch relativ gut durch mit etwas zähem Verkehr. Geschafft!

Weiter ging es gemütlich per Tempomat und ohne LKW´s auf der Bahn in Richtung Süden. Erstes Ziel dieser Reise: Kaltenkirchen!

Zu Kaltenkirchen gibt es einiges zu schreiben. Hier begann meine Leidenschaft für VW Bulli T4, wie ich bereits auf der Seite „Wie alles begann…“ geschrieben hatte. Tante und Onkel wohnen in diesem Ort. Nach der Wende fuhren wir mehrfach dort hin. Ich kann mich einerseits an lautstarke Unterhalten, viel Zigarettenrauch und eher asoziales Verhalten erinnern…  Nichts worauf man sich heute, als Erwachsener Mensch, freut. Also, so dachte ich, lieferst den Opa ab und fährst ein paar Geocaches suchen. Doch es kam anders…

Ich ging mit hinein, es wurde nicht geraucht, aber die Gespräche und das nicht gerade niveauvolle Verhalten ist geblieben. Nun ja, da saß ich also und wartete eher auf die Weiterfahrt als den Gesprächen ernsthaft zu lauschen.

Weiter ging es dann auch nach einer Stunde. Es wurde langsam wärmer und das nächste „Hinderniss“ stand auf dem Programm. Der Elbtunnel. Gibt es Stau oder gibt es keinen Stau?

Es gab keinen Stau! Wir kamen gut durch und fuhren Richtung Hannover. Am ersten Parkplatz machten wir Halt um etwas zu essen. Beim Essen blieb es jedoch nicht. Der Opa zückte morgens um 9 das erste Bier. Die Sonne stand hoch, die Temperaturen stiegen. Klima gibt es nicht im Auto. „Na Mahlzeit“ dachte ich mir so und zwar zurecht…

Nachdem im Auto auf der Weiterfahrt das nächste Bier und der erste Schnaps getrunken war (vom Opa, nicht von mir ^^) änderte sich die Stimmung im Wagen. Aus anfänglichen Gesprächen wurde Schweigen (was nicht weiter schlimm ist). Aus Schweigen wurde meckern (Hitze, keine Bewegungsfreiheit, Zugfahren ist besser als Autofahren. BLA BLA BLA…

Ich persönlich war auch sehr clever. Schwarze Hose, schwarzes Hemd – und das bei 30 Grad Hitze! Klasse!!! ^^

Scheiß drauf. Die Straße ist geil – wir waren inzwischen auf der B6n (inklusive Brockenblick)!

Am Nachmittag war es geschafft. Opa in Hoym abgeliefert und ab nach Nachterstedt zur Familie!

Freitag fuhr ich nach Aschersleben. Hier wurde ich 1978 geboren! Ich fuhr tanken um gewisse Finanz-Tankstrichlinien schon mal im Kopf zu haben ^^ und suchte die ersten Geocaches. 5 gesucht, 2 gefunden. Oh mannnnn ey. Zu doof zum kacken ey!  Laune schon mal am A… auch wenn ich an einem NICHT-FUNDORT folgendes Panoramafoto schießen konnte!

Ascherslebener Bahnhof, Rückseite: Man beachte vor allem den Wasserturm.

Ihr seht richtig. BLAUER HIMMEL!!!  30 Grad die Temperaturen. Zu viel für „Onkel Marko“!

Freitag Nachmittag, Samstag, Sonntag verbrachte ich daheim bei meinen Eltern. Der Wagen blieb stehen. Es war einfach zu heiß für mich. Dumm nur, dass aus 30 Grad Hitze 15 Grad und Regen wurde, aber egal!

Fotos gibt es daher nicht zu sehen von einer ganz besonderen Tour. Ich packte meine Tasche mit ein paar wenigen, aber notwendigen Sachen für eine Übernachtung im Wagen und fuhr von Nachterstedt aus nach Ballenstedt und dann ab nach oben in den Harz!!!!!!!

Es regnete und regnete und regnete doch dies war mir egal. Der Bus kletterte die Steigungen hinauf und schwupp schon waren wir (Bus und ich) in Harzgerode. Hier lag ein Halt beim örtlichen Wohnmobil und Zubehörhändler auf dem Weg.

Anschließend ging die Fahrt weiter nach Stolberg, Harz. Hier möchte ich ein Handyfoto einfügen, auch wenn die Qualität mies ist!

Stolberg ist eine tolle Stadt. Bissel eng für Kleinbusse mit Wendekreis eines LKW ^^, aber toll.

Weiter ging es nach Nordhausen. Um genauer zu sein nach Ilfeld. Hier besuchte ich einen alten Bekannten, der früher in Nachterstedt gewohnt hatte. Ich hielt mich ein Stündchen auf und dann ging es weiter. Ich war nämlich in Thüringen – einer wichtigen Station auf meinem Reiseplan.

Beim Geocachen bekommt man für jedes Bundesland oder Ausland ein Souvenir. Das ist praktisch nur eine Grafik und sonst nischt, aber egal. Punkt ist Punkt und da ich vor hatte in EINIGEN Bundesländern zu cachen, suchte ich hier einen Cache und fand ihn auch!

Weiter gings in den Westharz. Grobe Richtung Bad Lauterberg, denn hier kannte ich die Okertalsperre und das Schwimmbad!

MOOOOOOOMENT!!!!

Okertalsperre? Sagte mein Vatttter gestern in einem „Streit“ nicht zu mir datt Ding heißt Odertalsperre????   RECHT HATTER!!! Sachen gibts, die gibts gar nicht. Wieder was gelernt!

Wie dem auch sei. Ich fuhr nach Bad Lauterberg und stieß unterwegs auf komische Verkehrsschilder. Feinstaubmessungsstationen. Dahinter 30 Schild. Dort drunter ein Schild: IMISSIONSSCHUTZ

Ich fuhr weiter (an einem Blitzer vorbei) und dachte: Imissionsschutz? Mit I???? Echt jetzt?

Nächstes 30 Schild…   und wieder IMISSIONSSCHUTZ.

Sind die Deppen zu doof Schilder zu prägen? Das heißt doch Emissionsschutz oder?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?

Egal. Weiter ging es nach Bad Lauterberg. Eine graue Stadt (im Regen halt). Also schnell wieder raus Richtung Braunlage und nun merkte ich – ich bin im Harz!!!!

STEIL ging es hinauf und hinab! Schon doof, wenn man bei 60 mal eben in den 5. schaltet NORMALERWEISE ^^.

Jede Menge Baustellen, Steinabgänge und Ampeln. Dort erst mal locker ohne Handbremse anfahren wollen. Klar, ich kann das ja auch sonst. Dumm nur das es hier steil ist. Nix wars. Rumms – aus die Maus ^^. Neustart und weiter gings.   Ach jaaaaa ^^.

Braunlage war ein schöner Ort. In seiner Nähe gab es viele Haltemöglichkeiten im Harz. Soll ich hier heute übernachten? Bei Regen? Erste Nacht? Ganz ehrlich??? Ich hatte schon einen gewissen Anteil Muffensausen.

Kann ich schlafen im Wagen und das bei Regen? Kann ich überhaupt einschlafen? Gibts Geräusche, die natürlich aber halt neu sind?

Ich gebe zu: ICH HABE GEKNIFFEN und bin lieber wieder zurück nach Nachterstedt gefahren. Aufgrund des Starkregens war die Entscheidung aber gar nicht so falsch.

Quedlinburg ist ebenfalls eine nette Stadt. Hier musste ich noch cachen, einkaufen und auch sonst etwas rumschlendern. Dabei entstand beispielsweise dieses Foto bei regnerischen, aber auch trockenen Bedingungen.

Neu und alt verträgt sich gut – finde ich:

Aber eigentlich kennt man Quedlinburg so:

Sodele liebe Freunde,

am Samstag, den 14. September verabschiedete ich mich von meiner Familie in Nachterstedt und fuhr zusammen mit meiner Halbschwester nach Trebitz, Nähe Wittenberg, zum  leiblichen Vater. Auf dem Plan stand: Kesselgulasch im Garten, Silberne Hochzeit feiern mit ca. 30-50 Leuten (also schon Stress für mich!).

Die Wahrheit: Kein Kesselgulasch sondern zäääääähes Grillfleisch, Countrysaalanmietung, Gästezahl: über 100…

Ergebnis: Ich stand oder saß wie angewurzelt dort und mir war alles zu viel. Zu viele Menschen, zu viele Eindrücke, zu laut, zu bunt, zu schrill, zu viele Leute aus der Verwandschaft, zu alkoholisiert… baaaaaah ey. WARUM SACH ICH JEDEN SCHEIß ZU, WENN ICH DOCH WEIß, DASS ES MIR NICHT GUT TUT?????

Ich bin frühzeitig abgehauen und schlafen gegangen. Schlaf konnte man dies jedoch nicht nennen…

Ich bin einfach überfordert in solchen Situationen. Ich laufe dann mehr oder weniger im Schockmodus und dann geht gar nichts mehr. Das hat nichts mit „ach, er mag einfach nicht feiern“ zutun. Liegt eher am Asperger…

Sonntag Mittag, nach wenig Schlaf, ging es los. Die eigentliche Reise stand auf dem Plan!!!!!!

1. Ziel: Berlin Mitte, Regierungsviertel!

Die Fahrt dort hin ging quer durch den Fläming. KERZENGERADE LANDSCHAFTEN. Wälder. Koppeln. Zäune.  HERRLICH!!!!!!!!

Auf Onkel Gernstls Spuren (B2 entlang) zu sein hat was. Die Straße ist cool.

MOOOOOMENT MAL. Ich habe etwas vergessen! Am Samstag war ich auch schon mal auf der B2, allerdings in anderer Richtung unterwegs. Es fand eine Rallye in Bad Schmiedeberg statt und ich wollte nach Bad Düben (Geocache holen in Sachsen!!!).

So, weiter im Text. Sonntag in Berlin!
Die Autobahn Richtung Berlin – EIN TRAUM!!!!!!!!

Die Einfahrt nach Berlin = schnell. Zu schnell! Ich habe die Avustribüne NICHT GESEHEN!!!!!!!  MENNO!!!!!!!!!!!

Okay. Rein nach Berlin. Doch was ist das?!?!?  Straßen gesperrt. Umwege. Sackgassen. Menschen, viele Menschen. Ampeln. Menschen. Autofahrer die quer rüberdüsen…   ich glaub, ich bin in der Stadt ^^.

Ich will nicht übertreiben, aber Berliner Stadtverkehr ist irgendwie stressig. Aufpassen muss man immer, klar, aber hier besonders!!!

Nach den Umwegen wusste ich nicht mehr wo ich war. Das Navi war überfordert. Einfach fahren. Fahren. Fahren und was ist das?????
Da issss doch plötzlich rechts von mir das Brandenburger Tor!!!!

Eigentlich wollte ich drauf zu fahren (Siegessäule AUCH NICHT gesehen!!!!!!). Grummelmurz…

Egal. Parken!!!  Nur wo? Gesperrt. Gesperrt. Gesperrt. Voll. Gesperrt. Voll…   baaaaaaah ey…

In einer Seitenstraße der Friedrichstraße habe ich dann einen Platz gefunden. Sogar kostenlos und ein Geocache lag 20 Meter entfernt. PUNKT FÜR BERLIN ABGEGRIFFEN, Auto verrammelt und zu Fuß losgelaufen!!!

Das erste Highlight: Der Bahnhof

Danach Blick auf U-Bahn-Eingang und Alex im Hintergrund:

Dann habe ich „Mutti“ besucht:

Den Bundestag hab ich auch gesehen… „Mächtich gewaltich, Egon!!!“ kann man dazu nur sagen!

Und natürlich auch das Brandenburger Tor



Coole Fassade:

Und nun das letzte Foto aus Berlin:

Jetzt ging es darum wieder raus aus Berlin zu finden und zwar in Richtung Warnitz. Dumm nur, dass das Navi Warnitz nicht kannte…
Son Mist aber auch. Also habe ich nen anderen Ort programmiert und bin gefahren.

Soweit lief alles gut. Dann war jedoch eine Abfahrt gesperrt und ich musste runter von der Bahn. Wieder rauf. Zurück. Umleitung. Nächste Bahn und irgendwann abends im Dunkeln dann runter von der Abfahrt WARNITZ!!!!!

Warnitz am Oberuckersee: Hier war ich nun angekommen! Ich fuhr Polterstraßen zum Dorf. Durch den Nadelwald. HERRLICH DIESER DUFT, doch Achtung – Wild… AUFPASSEN!!!

In Warnitz bin ich am Bahnhof vorbei. Einfach mal geradeaus im dunkeln und siehe da. Dort gibts Parkplätze. Sowohl für PKW als auch WoMo. Also ruff uffen PKW-Platz, doch der Wagen war zu lang. Also doch WoMo? Kostet des was? Ach egal. Druff und gut…

DAS HIER WAR DER PLATZ DER ERSTEN ÜBERNACHTUNG:

warnitzcamping1

Die Fakten: Inmitten von Warnitz, also Wohngebiet. Beleuchtet durch Straßenlaternen in der Ferne. PASST!!!

Oh Mannnnn. Hier soll es also soweit sein. Die erste Übernachtung im Wagen. Dann wolln wer mal…

Ab unter den Schlafsack, noch schnell Tabletten für den Morgen rausgelegt und versucht einzuschlafen. Plötzlich, ein rascheln draußen…

Aufgeschreckt. Hinter Wolldecke (zur Abdeckung der Wohnkabine) geguckt. Ne Katze…

Das war es dann auch schon an Aufregung. Schnell waren die Geräusche ausgemacht. Güterzüge auf Bahnanlage, Flugzeuge am Himmel. Passt! Nicht ruhig, aber erträglich. Irgendwann muss ich eingepennt sein. Ich kann zwar nicht sagen, dass ich ruhig und gut geschlafen habe. Gefühlt eher ne Stunde, aber es war deutlich länger und ausreichend und sehr warm unterm Schlafsack!
Montag: Aufgewacht in Warnitz. Keine Feuchtigkeit im Wagen. Nix ist klamm. Alles gut! Frühstück!!!

Nach dem Frühstück alle Sachen verstaut und zum Bahnhof (Touristik) gefahren. Hier mit der netten Dame gesprochen, ne Karte gekauft fürn Opa und abgeschickt. Dann Abfahrt durchs Dorf bei Licht.

warnitzbahnhof1

Langsam bin ich Richtung ehemaliger Bungalowsiedlung gefahren.

„DA ISS NISCHT MEHR!“ meinte mein Opa immer, wenn ich Warnitz erwähnt hatte. DENKSTE!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Leute, ich habe viel entdeckt. Sehr viel. Es begann mit einem Vorgarten mit kleinen Figuren. Da sind wir früher immer langgelaufen und haben dort reingeschaut, weil die Viecher so süß waren.

DIE VIECHER WAREN NOCH DAAAAAAA:

„Die Bungalows wurden abgerissen!!!“ meinte mein Opa immer. DENKSTE. DA ISSSSSSER DOCH – UNSER BUNGALOW!!!!!!!!!!!! Und nicht nur das. Der lose, pulvrige Boden. Der Nadelwaldduft. Die Wurzeln im Waldboden. Ich habe einiges wiedergefunden.

Es war wirklich ein Flashback-Erlebnis! Der See, ein paar Steine. Ja selbst die DDR-Mülleimer und das olle Klohaus gibt es noch. Ja klar, son See verschwindet nicht, aber das Gesamtpaket war schon beeindruckend.

Man muss wissen, dass ich mir besondere Dinge merken kann. Steine, Fliesenmuster, Risse im Mauerwerk, Wurzeln im Boden und so weiter.

Hier nun noch weitere Fotos aus Warnitz. Badestelle, CP Haus, Seeblick:

Aufgrund des Wetters schloss ich meinen Aufenthalt in Warnitz nach einem langen Rundgang ab und fuhr in Richtung Waren, Müritz!!!

Unterwegs noch schnell Brandenburg cachen. Dann gings nach Pommern.

Meine Beziehung zu dieser Stadt? Es gibt keine. Ich mochte sie einfach vom sehen aus dem Netz. Wasser, Kaispeicher, Schiffe. Gucken schadet nicht!

Das Wetter war okay. Der Rundgang selbst auch. Die Stadt ist schön, aber hier den Tag bleiben und übernachten? Nö. Muss nicht sein. Daher gibts jetzt ein paar Fotos für Euch und dann geht die Reise weiter…

Schwerin in Pommern stand auf dem Zettel und hier war es wirklich schön! Leider kam ich 2 Minuten zu spät. Vorn war das Wetter noch gut, doch als ich an der Kante zum See ankam, waren die Wolken schneller und das beste Licht war vorbei. Dennoch hier die besten Fotos:

Kein Kracher war auch die Suche nach nem Stellplatz. Ich wollte hier eigentlich übernachten, doch der erste hat mir nicht gefallen und die anderen 2 (Ziegeleisee) habe ich nicht gefunden in der „Hektik“. Als ich dann ein Schild sah: Lübeck nur noch 63 Km dachte ich – AB DAFÜR in Richtung Holstein!!!!!!!

Ich fuhr nach Lübeck und stellte mich auf eine Ortsdurchfahrt, die zwar lang, aber auch schön ist, ein. Ich musste hinter einem langsamen Traktor fahren und sah das Schild nur halb. Dann war es passiert – falsch abgebogen. Plötzlich stand ich vor der Mautbrücke zum Tunnel (ohne Wendemöglichkeit)…

2,70 Euro gelöhnt… um gefühlte 200 Meter durch den Tunnel zu fahren. Nunja. Dafür hab ich zich Km gespart. EGAL!!!!

Ich habe einen Platz zum übernachten gesucht und letztenendes in Scharbeutz gefunden. Ostseestraße, öffentlicher Parkplatz (ab 8 Uhr kostenpflichtig). Ab ins Bettchen. Heute nicht geschwitzt. Draußen a…kalt. Unterm Schlafsack alles gut!
Dienstag: Aufgewacht in Scharbeutz. Geschlafen habe ich super. Tief und fest. Richtig gut! Klasse!!! An der Decke etwas Schwitzwasser… *grummel*.
Fenster auch nass. Normal. Auf gehts. Anziehen, gleich isses 8 und ich muss hier wech!

Also wollte ich ein Stück Richtung Fehmarn fahren. Aus dem Stück wurde eine komplette Fahrt bis zum Frühstücksort nahe der Surferbude der Zwillinge Charchulla!!! Nachdem Frühstück nen Klo gesucht und gefunden. Doch auch danach stellte sich keine richtige Urlaubslust mehr ein. Ich bin quer über die Insel gefahren, habe nen Cache gesucht und gefunden und die Dörfer gesehen. Schon war ich wieder runter von der Insel und auf dem Weg nach Kiel und Eckernförde.

Ich wollte dann doch nur noch nach Hause, aber ist ja okay. Es war mein erster Campingtrip. Es war ein Test. Man kann sich dran gewöhnen ^^. PASST!!!!! Ein paar Kleinigkeiten habe ich dann noch gefunden, die verbesserungswürdig sind. Sie betreffen die Campingausrüstung (leckender Kanister zum Beispiel), aber dazu dient ja ein Test!

Alles in allem war ich jetzt recht lang unterwegs und es ist okay wieder daheim zu sein. Wäre das Wetter jetzt nicht so kühl könnte man sich überlegen noch ein paar Kurztrips mit Übernachtungen einzulegen. MAL SCHAUEN, denn jetzt wird erst mal weiter am Wagen gebastelt.

Ich danke für Eure Aufmerksamkeit!

Marko


Soweit also mein Reisebericht aus dem Jahr 2013. Die Schreibweise ist wirklich chaotisch und sollte sich inzwischen gebessert  haben :-).

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp