TITELBILD ZEIGT WARNITZ AM OBERUCKERSEE

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DAS LICHT AM ENDE DES WEGES

VON MARKO ANDRAE MEYER

Nein, dies wird kein negativer Nörgelbeitrag, wie man ihn von mir bisher  gewohnt war. Seit gestern gibt es eine neue Entwicklung, die es mir ggf. ermöglichst endlich einen Weg aus der Lethargie zu finden…

Moin Moin aus dem grauen Ostseebad Eckernförde,

fröhlich, lebenslustig, sportlich, ausdauern sind Attribute, die auf meine Person noch nie zugetroffen haben. Das Aspergersyndrom erklärt so einiges davon, die nicht vorhandene Sportlichkeit hat andere Gründe.

Ich hatte mich mit diesen Dingen abgefunden, da man sie bis auf wenige Punkte nicht ändern konnte. Am Anfang des Jahres, nach einer langen Winterpause, brauche ich ein paar Tage auf dem Rad um mich einzufahren und wieder den „Berg“ hinauf zu kommen nachdem ich in der Stadt war. Dies ist okay, dann bin ich „eingefahren“ und mein Fitnesslevel liegt nicht mehr bei 0 von 10 sondern bei 2. Soweit – so schlecht…

In diesem Jahr komme ich jedoch gar nicht aus dem Quark. Alles fühlt sich  schlecht an. Ich schlafe lang, aber bin trotzdem nicht fit. Ich bin tagsüber nicht richtig wach. Ich habe so richtig Lust auf Nix. Selbst beim Radfahren oder Schwimmen in der Ostsee bin ich sehr sehr träge und so kann es nun  wirklich nicht weitergehen!

Letzte Woche habe ich daher einen Bluttest machen lassen und siehe da, nun gibt es doch tatsächlich einen Hinweis woran es liegen könnte, denn mein Vitamin D Wert ist im Keller und zwar dramatisch!!!

Vitamin D ist im Körper ein echt krasser Faktor für das eigene Wohlbefinden, daher heißt es jetzt die richtige Dosis zu finden, in Verbindung mit bisherigen Medikamenten und den bestehenden Schilddrüsenproblemen, die dazu führen, dass zu gering dosierte Therapien einfach aufgefressen werden und dadurch verpuffen.

Keine Ahnung, vielleicht verpufft die Wirkung auch hier wieder, ähnlich wie bei den Vitamin B12 Spritzen, die ich ja bekomme und mich schon einmal aus der Lethargie ziehen sollten, aber hier ist es jetzt echt ein Hinweis und dem kann man nachgehen. Vielleicht hilft es ja, denn wenn selbst im Sommer, wo ich in der Sonne bin, die Werte dermaßen niedrig sind, gibt es definitiv Handlungsbedarf!


Themenwechsel: So ganz vorsichtig kann man schon mal auf die Zeit nach dem 15. Juli gucken, rein wettertechnisch. Bis jetzt noch total ungenau und daher nicht wirklich ernst zu nehmen, aber dies wird sich ab nächster Woche ändern und dann schauen wir mal ob und wann ich in Richtung Harz aufbreche.

Fotoquelle: IHK-Emden

Ich hoffe auf jeden Fall auf eine Nordseetour, die mich an der niedersächsischen Küste bis nach Ostfriesland führen wird, aber das Wetter wird entscheiden, dass wisst Ihr ja.

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp