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Moin Moin aus dem sonnigen Ostseebad Eckernförde,

es ist 11 Uhr am Mittwoch Morgen und ich bin gerade zu Hause eingetroffen nach einer Übernachtung im Bus.

Am gestrigen Tag war ich erst am Eckernförder Südstrand, wie schon am Tag zuvor.

Hier hatte ich nicht nur einen riesigen Strand fast für mich allein, denn es waren nur 3 Leutchen vor Ort, sondern auch komisch gefärbtes Wasser.

Die Ostsee war gelblich gefärbt, überall waren Blütenreste im Wasser. Die Rapsblüte ist der Grund, also alles natürlich und erklärlich und nicht weiter schlimm.

https://www.shz.de/lokales/eckernfoerder-zeitung/der-raps-blueht-auch-in-der-ostsee-id19853111.html

Da sich das Wasser gestern im Vergleich zum Vortag viel wärmer anfühlte, bin ich einige Minuten lang drin geblieben und habe mich durch die leichten Wellen gewühlt.

Richtige Entspannung kam aber nicht auf. Trübes Wasser ist so meins, erst recht nach den Feuerquallenbegegnungen vor 2 Jahren.

Den Nachmittag habe  ich dann wiederum daheim verbracht, ich bin allerdings bepackt mit einer Kanne Tee und dem DVBT2 Fernseher (als Wertgegenstand verbleibt er ebenso wenig im Auto wie Angelzeugs und co) nach Mohrberg gefahren um dort gemütlich im Auto zu liegen, auf die Landschaft zu gucken und den Tag ausklingen zu lassen.

So weit, so gut. Ich kam in Mohrberg an und schnackte ein Weile mit Kumpel Wolfgang, der gerade sein Auto auf der Ablaufgrube (also völlig i. O.) wusch. Da noch Restshampoo über war, kam mein Bus auch noch dran. Ich hatte zwar gar keinen Bock und wollte eigntlich nur liegen, aber habe mich aufgerafft und nun ist der Bus wieder schick, dafür sieht man nun wieder die Roststellen unter dem Dreck *irgendwasissjaimmergell*.

Nachdem der Wagen gewaschen war, legte ich mich zurück in den Bus und dann war er plötzlich da, der Toskanamoment!!!

Ich möchte es einmal so erklären. Die Landschaft rund um Mohrberg besteht aus Ackerflächen. Diese sind nicht kerzengerade sondern wellig. Es stehen ein paar Bäume mittendrin und je nach Höhe der Frucht kann man die wellige Landschaft sehen.

Steht dann die Sonne für ca. 3 Minuten an einer bestimmten Stelle, fällt das Licht so schräg ein, dass es für mich aussieht wie in der Toskana.

Auf den nachfolgenden Bildern kommt es nicht sooooo perfekt rüber. 1. Handyfotos und 2. ist der Acker auch schon gut bewachsen, so dass man keine Wellen mehr erkennt.

Dennoch finde ich z. B. dieses Foto hier grandios:

Nach 3 Minuten war der Spaß aber wieder vorüber und der Acker sah wie ein blasser, norddeutscher Acker aus. Aber diese 3 Minuten waren toll!

Ich habe soweit auch ganz gut geschlafen. Heute morgen fuhr ich ohne Frühstück zum Einkaufen und dann nach Hause. Was der heutige Tag bringen wird und ob ich wieder im Bus schlafen und überhaupt…… wer weiß?!?!?

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp