Offroad mit dem T4 2wd?

Moin Moin liebe Blogleser,

nicht nur aufgrund der aktuell laufenden Dakar-Rallye spukt mir mal wieder das Thema offroadfahren im Kopf herum. Bevorzugt natürlich mit einem Crafter 4motion oder Sprinter Rondo XL 4×4 (siehe Foto).

rondo-xl2015

Dies wäre tatsächlich das ideale Fahrzeug für mich und meine Zwecke. Sowohl von der Ausstattung her als auch von der Leistung. Wobei ich den extremtauglichen Allradantrieb sicherlich nie im schweren Gelände nutzen würde, zumindest nicht ohne es vorher gelernt zu haben. Aber im Tiefschnee würde dies schon Fun bringen, was diese zwei Videos hier deutlich machen.

Natürlich braucht es keinen Sprinter oder Achtleitner Crafter um im Gelände zurecht zu kommen. Es genügt auch ein T4, allerdings in der Variante Syncro (ab T5 4Motion genannt).

Steigungen, Gefälle, Wüstensand, Schotter, Matsch, Wasserdurchfahrten sind kein Problem für einen VW. Es gibt Sperren, ausreichend Bodenfreiheit und genug Power um seine Ziele zu erreichen. Und notfalls hat man als Offroadfahrer ja auch noch eine Winde dabei, gell? ^^

Ein normaler T4, wie ich ihn besitze, hat Vorderradantrieb. Die Bodenfreiheit ist natürlich besser als bei einem flachen PKW, aber es gibt natürlich Grenzen, die ein höhergelegter T4 Syncro nicht hat.

Mein T4 ist mit Ganzjahres MS Reifen ausgestattet. Das ist in Ordnung, aber geländetauglich? Eher mittelmäßig! Dennoch habe ich mich auch schon mal abseits befestigter Straßen begeben und dies hat reichlich Spaß gemacht!

Ort des Geschehens war Hoym, der Ort in dem ich aufgewachsen bin und früher sehr viel mit dem Fahrrad und später mit dem Mountainbike unterwegs war.

Fährt man aus Hoym heraus, an der Selke entlang, gibt es reichlich Schotterwege, die am Radweg R1 entlangführen oder diesen queren. Es gibt dort an der Selke mehrere Brücken, die jedoch Gewichtsbegrenzt sind und teilweise im schlechten Zustand!

Unterhalb dieser Brücke habe ich damals in der Kindheit viel Zeit verbracht. Einfach aufs Wasser starren, Stichlinge beobachten, das Spiel des Wassers auf verschiedenen Untergründen verfolgen. Es war damals in der Kindheit eine Möglichkeit das Gefühlschaos im Kopf irgendwie in den Griff zu bekommen.

Zurück zum Thema! Fährt man über diese Brücke landet man hier: https://goo.gl/maps/bkiW4CM2CA92  auf einem Schotterhügel. Ich habe ihn schlimmer, steiler in Erinnerung. Mit dem Bus fühlt es sich nämlich so an, wie es ist, eine gaaaanz sanfte Steigung auf losem Untergrund, die dann in einen Feldweg übergeht. Dieser Feldweg ist relativ schmal, hat einige Unebenheiten/Pfützen. An einigen Stellen regelrechte Löcher aus Modder an denen ich echt überlegt habe umzukehren. Dann bin ich aber doch durchgefahren, etwas gerutscht aber letztenendes problemlos.

Leider ist der Feldweg, auch wenn man die Karte mal etwas aufzieht und sich den weiteren Verlauf anschaut, relativ eng. Ich war damals auf der Suche nach einem Schlafplatz für die Nacht, da ich alles größer in Erinnerung hatte. Aber gut. Mit dem Fahrrad als Kind 10 Km fahren oder mit dem Auto 10 km fahren, das wirkt heut alles irgendwie kleiner/kürzer.

Zurück zum Weg. Es ist das was es ist, ein Feldweg und sonst nichts! Kein schweres Gelände, keine wilden Steigungen, ab und zu eine Pfütze oder eben ein bissel Schlamm. Für einen normalen T4 ohne Syncro absolut kein Problem.

Probleme hatte ich allerdings ein paar Km weiter. In Asmusstedt am Flugplatz gibt es einen Wohnmobilstellplatz. Dieser liegt an einem Schotterweg, der relativ steil bergauf führt in Richtung Gegensteine. https://www.google.de/maps/@51.7384129,11.2261807,1390m/data=!3m1!1e3!5m1!1e4

Die Gegensteine, bestehend aus Großem und Kleinem Gegenstein, sind zwei markante, freistehende Felsformationen der Teufelsmauer im Stadtgebiet von Ballenstedt.

Diesen Weg bin ich früher mit dem Audi spielend hochgefahren. Die Bodenfreiheit spielt hier weniger eine Rolle, eher die Breite, die groben Schottersteine. Ich hatte starke bedenken und bin auf halbem Wege bei der ersten Möglichkeit zu wenden umgekehrt. Mal schauen ob ich das irgendwann noch einmal versuchen werde.

Hier in der Region um Eckernförde herum gab es bisher wenig Möglichkeiten solche Strecken zu erkunden. Es gibt einen langweiligen Schotterweg, der zum CP Hemmelmark führt, wo das alljährliche Bullitreffen stattfindet. Dieser laaaaaaange Weg, den ich nur mit Schrittgeschwindigkeit fahre, ist eher nervig als interessant.

Ansonsten gibts hier in der Umgebung an jedem Feldweg ein Durchfahrtsverbot, woran ich mich halte.

Okay, dann beende ich diesen Blogeintrag mal. Ich möchte Euch noch einen Film zeigen, der etwas länger ist. Auf diesem Video sieht das Gelände schon schärfer aus. Bringt richtig Fun beim anschauen und wieder Lust auf Sprinter/Crafter, die beide unbezahlbar sind.

Zieht es Euch rein!

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp

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