Moin Moin liebe Blogleser,

es gibt ab sofort eine neue Kategorie im Blog, in der ich Euch über meine Entdeckungen innerhalb meiner Heimat informieren möchte.

Benannt habe ich diese Kategorie „Dauerexpedition Schleswig Holstein“, abgekürzt „D.Exp.S-Holstein“. Ihr findet sie unter diesem Link https://debroemkopp.wordpress.com/category/dauerexpedition-schleswig-holstein/ oder in der Kategorienliste.

Seit 1998 lebe ich nun schon im Bundesland zwischen den Meeren, doch erst seitdem ich den Bus besitze komme ich auch herum um hier und da kleine Dörfer und Städte zu entdecken. Ich möchte Euch an meinen Entdeckungen teilhaben lassen und diese Dörfer, Städte und Regionen vorstellen. Selbstverständlich in Wort UND Bild!


Eine meiner Entdeckungen ist das Haufendorf Bargum im Kreis Nordfriesland, welches ich am 1. Oktober 2015 mit meinem damals noch roten Hochdachbus auf einer meiner jährlichen Herbst-Nordseetouren eher zufällig durchstreifte.

Link zur Google-Maps Karte zeigt den Ort: https://goo.gl/maps/D8QUSXeLtz42

Ich fuhr damals von Sankt-Peter-Ording und Husum aus an der Nordsee entlang bis nach Dagebüll Hafen und wollte auf dem Rückweg über Schleswig fahren. Dabei befuhr ich die Dörpstraat (fries/platt für Dorfstraße) des Ortes Bargum und mir fielen die zahlreichen Reetdachhäuser auf beiden Seiten der Straße auf und ich musste einfach einen Fotostop einlegen um mir diesen Ort etwas näher anzuschauen.

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Ich versuchte einen Parkplatz zu finden für den Augenblick oder aber auch einen Platz für eine Übernachtung. Beides sah sehr schlecht aus. Daher stellte ich mich für wenige Minuten in eine Einfahrt, die unbelebt schien, und machte mich zu Fuß auf den Weg die tollen Reetdachhäuser zu betrachten.

Mir fiel dabei auf, dass es sehr große Garagentore gab. Selbst ein Hochdachbus (immerhin gute 2,50 Meter hoch) hätte hier sicher seinen trockenen, warmen Platz gefunden. Interessante Vorstellung, auch wenn man hier früher sicherlich eher an Traktoren und/oder Viehwagen gedacht hat.

Bargum ist eine dünn besiedelte Gemeinde, die seit 2005 als Erholungsort gilt. Das Zentrum des Ortes bildet die Kirche, die auf einer Erhöhung liegt.

Die Kirche wurde vermutlich um 1250 gleichzeitig mit der in Efkebüll errichtet. Efkebüll ging jedoch bei der zweiten Marcellusflut 1362 unter. Die heutige Form der Bargumer Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert, das Deckengemälde mit Szenen aus dem Leben Jesu und dem alten Testament, sowie die Ausmalung von Kanzel und Emporen von 1702.

1990 wurde der Bereich rund um diese Kirche als „Historischer Ortskern“ festgelegt.

Bargum ist heute noch ein Bundeswehrstandort. 2018 soll das im Ort befindliche Materiallager jedoch im Zuge der Bundeswehrreform geschlossen werden.

Auf meinem Ortsrundgang habe ich die Aeolus Mühle leider nicht gesehen. Ebenso wenig entdeckte ich für mich interessante Übernachtungsstellplätze. Daher entdete mein Rundgang und die Fotoergebnisse habe ich in dem folgenden Album festgehalten.

https://www.flickr.com/photos/ecktown_snapshots/sets/72157659381111712

 

Es folgen demnächst weitere Reiseberichte zur Dauerexpedition, die ich bereits vor einigen Jahren gefahren bin. Selbstverständlich auch nagelneue!

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp