FROSE#460 - DE BRÖÖÖMKOPP ON TOUR

Low-Budget Reisen mit dem VW-Bus, Fotografie, Transporte & einen Hauch von Vanlife

Vom Handwerkbus zum Campervan

V O M   H A N D W E R K E R B U S

Z U M   C A M P E R V A N

M E I N  V W  T 4   I M   W A N D E L  D E R   Z E I T

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Moin Moin liebe Blogleser & Gäste,

22 lange Jahre reifte ein absolut wahnsinniger Traum… Der Traum vom eigenen VW Bus. Erst im Juni des Jahres 2012 konnte ich ihn mir erfüllen. Ich erstand einen runtergekommenen Handwerkerbus in marsrot mit Beulen, Rost und ausgeblichenem Lack, der nur durch die Hilfe zweier Freunde im Laufe der Jahre zu einem schicken Campingbus für LowBudget-Reisen umgewandelt wurde. Er erhielt von mir den Namen „De Brööömkopp“…

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Innenraum ohne jeglichen Charme

Neben dem maroden Außendesign gab es innen weder eine ordentliche Verkleidung noch einen passenden Ausbau. Im Heck gab es eine winzige (1,60×1,60m) Bett/Tisch/Sitzkonstruktion und hinter dem Fahrersitz wurde ein mobiler Kochschrank befestigt, den ich damals nie genutzt habe!

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Im ersten Jahr war ich nicht campen. Ich fühlte mich im Bus unwohl! Eine Veränderung musste her! Es wurde ein Dachschrank gebaut, der für Stauraum sorgte und statt Kochschrank nahm ich lieber mein Fahrrad mit auf Tour. Dann schlief ich die ersten Nächte im Bus, wobei von schlafen kaum die Rede sein konnte!

Ich fühlte mich unsicher, hörte jedes Kampfeichhörnchen draußen herumkraxeln und war bei jedem noch so leisen Geräusch aufgeschreckt. Dazu die fehlende Toilette und meine gesundheitlichen Einschränkungen. Nein, schön war anders…


Marsrot kann schon schick sein!

Wie ich weiter oben schon erwähnte, wurde mein Bus im laufe der Zeit wieder schick gemacht. Kumpel Armin erledigte Rost/Beulenarbeiten und lackierte gewisse Teile neu. Kumpel Wolfgang hat mit mir zusammen die Aufbereitung der marsroten Lackierung übernommen. Es entstand ein knallroter Bus mit schwarzen Allstarstreifen und Dehlerlamellen am Heck.

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Während der Wagen nun außen relativ cool aussah, war er innen nach wie vor grässlich. Es musste dringend eine Lösung her und die sah folgendermaßen aus:

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Stauraum, Schränke, Klappen, Schubladen. Dazu ein 90cm breites Bett für mich als Single auf Ewigkeit. Darunter viel viel Stauraum für Angelzeugs, Stühle, Tisch. Von vorn zugänglich ein Stauraum für ein Porta Potti und eine funktionierende Küche!

Nun war er geboren – der Campingbus!

Ich ging mit ihm auf Reisen, ich schlief im Bus, ich fühlte mich sicher im Bus!

Was jedoch mit der Zeit auch passierte – der Bus wurde von außen schlechter und schlechter. Der Lack war ausgeblichen, vor allem das Dach bereitete Kumpel Wolfgang Probleme. Anstatt immer wieder und wieder einen Anlauf zu nehmen, viel Mühe hinein zu stecken um am Ende doch nur 2 Monate etwas davon zu haben, rief ich ein Baustop aus und plante eine Neulackierung des gesamtes Busses durch meinen Kumpel Armin…


Platingrau matt…

…oder wie viele gehässig sagen: „Der Bus passt sich dem norddeutschen Himmel an!“

Und dies geschah im September/Oktober des Jahres 2016 und das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde. Platingrau, matt mit schwarzen Akzenten statt marsrot, ständig ausgeblichen und immer wieder anders.

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Hinweis: Der Aufkleber befindet sich nicht auf dem Wagen

Beim wildcampen bzw. freistehen macht sich der neue Lack auch bemerkbar. Je dezenter desto besser! Ein roter Bus fällt dann doch a weng mehr auf…


Bulli|Motel fast vollendet

Nach der neuen Lackierung kamen auch noch weitere Dinge dazu. Meistens handelte es sich um Kleinkram im Innenraum. Hier eine Lampe, dort ein Filtertütenhalter, da drüber eine neue Verkleidung usw. aber es gab auch etwas ganz Wichtiges – eine Standheizung!

Danach war / ist mein Bus nun wirklich komplett und ich besitze nun ein echtes  Bulli|Motel – FANTASTISCH!!!

Lest hier https://frose460.de/bullimotel/  mehr darüber oder erfahrt hier https://frose460.de/de-broeoeoemkopp-frose460-was-bedeutet-dies/   wieso der Bus und ich De Brööömkopp heißen und was es mit dem Namen Frose460 auf sich hat!

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp

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