FROSE#460 - DE BRÖÖÖMKOPP ON TOUR

Low-Budget Reisen mit dem VW-Bus, Fotografie, Transporte & einen Hauch von Vanlife

RAUS UND MACHEN – MICROADVENTURES

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Der Brite Alastair Humphreys kam auf die Idee über das Glück, dem Alltag im Alltag zu entfliehen, zu berichten und damit sein Geld zu verdienen. Seit dem werden Blogs, Bücher, Ideenlisten und vieles mehr aus dem Boden gestampft…

Zum Teil fragt man sich wirklich ob man mit jedem Mist (ich sage nur Nordic Walking) Geld verdienen muss, aber sei es drum. Die Idee dahinter ist natürlich schon gut und da ich eh etwas suche um im kommenden Winter nicht wieder in ein tiefes Loch zu fallen, versuchen wir es doch einfach mal!

 

Schaut man sich die Ideenlisten an, findet man meistens die gleichen Tipps:

Iss an außergewöhnlichen Orten, nur nicht daheim.

Fahr mit der Bahn nach der Arbeit bis ans Ende der Linie und schau Dir die Umgebung an. Übernachte im Freien und kehre morgens mit dem Fahrrad zurück ins Büro.

Erklimme die höchste Erhebung in Deiner Umgebung.

Schlafe im Freien und beobachte den Sternenhimmel.

Schwimme in einem Fluss.

Fange einen Fisch und bereite ihn in der Natur zu.

Betreibe Geocaching und finde kleine Schätze in Plastikdosen.

Fahr Weihnachten mit dem Fahrrad zur Familie.

Wandere Kilometerweit immer geradeaus.

Führe eine Nachtwanderung durch.

UND SO WEITER UND SO WEITER UND SO WEITER…

 

So richtig begeistert mich nix davon und wie ich mich kenne, würde ich eh alles wieder von A bis Z durchplane und nicht einfach spontan starten.

Schauen wir doch mal wie es ausschaut:

Ich bin ein Wildcamper, aber von einem Abenteurer weit weit weit entfernt!

Ich bin ein Angler!

Geocaching habe ich auch schon probiert, langweilt mich aber inzwischen!

Das Thema Wandern könnte vielleicht etwas für mich sein. Irgendwo aussteigen und einfach  loslaufen und gucken wohin man kommt. Ja, okay, das wäre tatsächlich etwas.

Das Gleiche gilt natürlich auch fürs Radfahren, wobei mir dafür das Rad im Winter bei salzigen Straßen zu schade ist.

Als Hobbyfotograf könnte ich mich endlich mal an das  Thema Nachtfotografie ranwagen, auch wenn ich nachmittags/abends zu nix mehr zu gebrauchen bin. Irgendwie muss ich ja wieder ausm Quark kommen!

 

Mein Fazit:

Aus einer Freizeitbeschäftigung solch einen Hype zu machen, Vorträge gegen Bezahlung zu halten, Kurse zu geben und Bücher zu verkaufen halte ich für schräg, aber gut, in einer Marktwirtschaft gibts halt Angebot und Nachfrage :-).

Ich werde mal schauen, ob ich ein bissel aktiver werde und mich an das Eine oder Andere Thema ranwage. Ich sehe das nicht wirklich als Abenteuer und finde die Bezeichnung auch relativ übertrieben, aber so ist es halt.

Ich werde berichten und nein, es wird kein Buch *gg*…

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