Vanlifedienstag

Es ist Dienstag, der 13. August 2019, kurz vor 13 Uhr und ich bin nach einer verregneten Nacht endlich daheim eingetroffen …

Nein, das war wirklich keine schöne Nacht und auch kein guter Start in den Tag, doch fangen wir vorne an!

Gegen 16 Uhr verließ ich die Wohnung und fuhr mit dem Bus nach Holtsee um im dortigen, gleichnamigen See zu schwimmen. Mit 18 Grad war es nicht gerade heiß draußen, aber das Wasser war dennoch sehr erfrischend, denn im Auto gab es durch die Sonneneinstrahlung knappe 35 Grad.

Auf der Fahrt zum See hatte ich gute Laune. Ich winkte sogar wildfremden Leuten zu, die am Straßenrand eines Dorfes standen und zurück winkten.

Ich parkte also meinen Bus ein, zog die Badeklamotten an und ging schwimmen. Anfangs hatte ich den gesamten See für mich allein, doch nach und nach trafen immer mehr Rentner ein, die auch ihre Bahnen ziehen wollten.

Es waren sehr nette Leute und wir kamen alle samt im Wasser ins Gespräch und klönten eine Runde. Dass sämtliche Rentner keine Scheu zeigten sich in der offenen Dusche splitterfasernackt nach dem Bad zu zeigen, ist ein anderes Thema. ^^

Nach dem Bad ging es in den Bus. Ich funkte mit meinen Freunden und schaute auf den See. Später gab es Möhrensuppe und ja, die gab es hier schon einmal. Sie ist aber auch lecker, schnell gemacht und der Abwasch ist auch schnell erledigt.

Am Abend schaute ich mir 2 Folgen Inspector Barnaby auf ZDF Neo an und ging 23:30 Uhr friedlich und müde zu Bett.

Gegen halb zwei wurde ich unsanft geweckt. Es fing an zu regnen. Ich schloss die Dachluke und versuchte wieder einzuschlafen.

Der Regen war erst ganz leicht, dass lasse ich gerade noch als romantisch durchgehen. Danach jedoch stärker bis Platzregen einsetzte, der aufs Dach trommelte. Dieser Starkregen wollte und wollte nicht aufhören und so langsam machte ich mir Sorgen ob die Dachluke heute dicht sein wird (was sie ja nicht ist, aber mal regnet es rein und mal nicht).

Im Normalfall liegt auf dem Bett eine Platte und eine Decke. Diese fangen Wassertropfen auf, so sie herunterkommen sollten. Hier stelle ich auch meine noch feuchten Badeschuhe ab und im Grunde ist das auch okay, auch wenn mich die defekte Dachluke nervt.

Liege ich im Bett, kann natürlich die „Wanne“ nicht auf dem Bett platziert werden. So war es auch diese Nacht, also prüfte ich mehrfach ob es tropfen würde. Dem war nicht so.

Daher schlief ich irgendwann wieder ein und wurde durch leicht feuchte Füße geweckt. Jaaaaaa, das war dann wohl doch nix!

Nachts um 4 hab ich also die Dachluke abgeschraubt (also das Innenteil) und das Auffangpapier gewechselt. Zum Glück waren zwar meine Füße nass, nicht aber das Bett. So weit so schlecht!

Irgendwann ließ der Regen nach, kam wieder, ließ nach, kam wieder und so weiter und so weiter. Nein, gut habe ich nicht geschlafen. Erst gegen Morgen konnte ich eine Weile schlafen, bis gegen 7 Uhr ein Anwohner die Kettensäge angeworfen hat. *grummelmurz*

Eigentlich wollte ich den Dienstag ebenso chillig starten, wie den Montag. Da ich 12 Uhr einen Termin hatte, wollte ich lange frühstücken, funken und auf den See schauen bis ich irgendwann, vermutlich bei Regen, denn Regen war für tagsüber angesagt, nicht aber für die Nacht, nach Eckernförde fahren.

Aus dem eigentlich wurde nichts, denn ich wachte erst kurz vor halb Elf auf und musste mich ganz schön sputen. Im Bus gab es Chaos. Geschirr vom Vortag, der Fernseher, die Teetasse, Wasserflasche, Kabel, DVBT Antenne – alles lag herum und musste verstaut werden bevor ich frühstücken konnte um dann wieder das Frühstückschaos zu beseitigen.

Ende vom Lied – ich bin 11:40 Uhr losgefahren und war 2 Minuten vor 12 am Ort des Geschehens. Jetzt bin ich daheim, um 2 gehts noch einmal kurz wo hin, danach geht es im Prinzip schon wieder an die Vorbereitung der nächsten Nacht (Tee kochen, Frischwasser füllen usw.).

Überlegen wo ich heute schlafen werde muss ich auch noch, denn dies weiß ich noch gar nicht, aber ich habe ja noch eine Reihe von Plätzen in meiner Datenbank. Allerdings sind einige davon in der Hochsaison suboptimal und jeden 2. Tag in Mohrberg schlafen ist dann auch etwas langweilig auf die Dauer.

Ich wünsche Euch einen schönen Dienstag!


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