Brööömis Stadtrundgänge: Meersburg am Bodensee

BRØMIS STADTRUNDGÄNGE

MEERSBURG AM BODENSEE

REISETIPPS VON MARKO ANDRAE MEYER

Die zwischen Friedrichshafen und Überlingen, am nördlichen Ufer des Bodensees, gelegene Kleinstadt Meersburg ist bekannt für ihre reizvolle Rebhanglage. Bunte Häuser in einer idyllischen Altstadt, ein kleiner Hafen sowie der Blick über den Bodensee auf die Schweizer Alpen lockt zahlreiche Gäste.

Als Besucher der Stadt steht als erstes die etwas schwierige Suche nach einem Parkplatz auf dem Programm. Findet man einen freien Platz auf dem großen Platz vor dem Fähranleger in der Unteruhldinger Straße (jedoch am Wochenende sehr stark frequentiert!) nähert man sich nach gerade einmal 2 Minuten Fußmarsch der Altstadt.

Schon auf diesem kurzen Weg kommt man nicht nur am Fähranleger vorbei sondern auch an einigen Souvenirshops, die zum kaufen einladen!

Meersburg am Bodensee
Blick aus Richtung Parkplatz/Fähranleger kommend

Der Besucher hat nun die Wahl: links geht es einen Berg hinauf in Richtung Burg, mittig durch das Stadttor führt der Weg direkt in die Altstadt, rechts geht es zur Promenade.

Meersburg am Bodensee
Linker Abzweig in Richtung Burg

Als ich Meersburg im September 2017 besucht habe, entschied ich mich für den Weg in die Altstadt und lief durch das Stadttor.

Meersburg am Bodensee
Stadttor, Innenseite
Meersburg am Bodensee
Blick vom Stadttor in die Altstadt mit ihren bunten Häusern

Steht man, wie ich damals, unterhalb des Stadttorbogens, so fallen zuerst die bunten Häuser der Altstadt auf. Ohne jemals in Italien gewesen zu sein verspürte ich an diesem Ort, mit diesem Blick italienisches Feeling.

Meersburg am Bodensee
Italienisches Feeling pur

Über der Altstadt trohnt die namensgebende Burg. Sie gilt als Hauptattraktion. Es können ca. 30 Räume besichtig werden, darunter u. a. die Waffenhalle und eine alte Burgküche.

Meersburg am Bodensee
Blick aus der Altstadt hinauf auf die Burg

Die Geschichte der Burg

Die Burg wurde erstmals im Jahre 998 n. Chr. in einem Schriftstück als Meersburg genannt. Sie geht wahrscheinlich auf eine merowingische Befestigungsanlage am Fährübergang der Straßenverbindung zwischen Ober-Schwaben, über Konstanz, in die Schweiz zurück. Seit Mitte des 11. Jh. geht die Königsburg, zu der evtl. eine kleine Siedlung gehörte, in den Besitz der Konstanzer Bischöfe. Diese gaben sie als Lehen der Grafen von Rohrdorf aus. Aus dieser Zeit stammen die ältesten Bauteile.
Nach dem Tod der Grafen überging die Burg und die Siedlung unmittelbar in den Besitz des Bischofs. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Siedlung immer mehr zu einer Stadt und im Jahre 1299 wurde der untere Bereich am Seeufer aufgeschüttet und so Platz für einen Marktplatz geschaffen. Die nächsten Jahre sollten durch Bürgeraufstände, sowie Belagerungsversuche geprägt sein.
Im Jahr 1509 wurde das alte Schloss ausgebaut, in der Unterstadt der Getreidespeicher („Gredhaus“) und der Hafen gebaut. In den Jahren 1635/36 und 1646 vielen fünfsechstel der Bevölkerung Meersburgs der Pest zu Opfer. Die Burg Meersburg war bis zur Fertigstellung des Neuen Schlosses 1750 ständige Wohnung des Bischofs. Ab der badischen Zeit dann, nach dem Übergang des Bistum Konstanz 1803 hat sich die Stadt Meersburg im Laufe der Jahre zu der Stadt entwickelt wie wir sie heute kennen. Der Hafen wurde 1850 für Dampfschiffe umgebaut, 1870 die Seepromenade ausgebaut, 1921 die Altstadt elektrifiziert, 1928 Meersburg als Hafen für die Autofähre nach Konstanz empfohlen und durchgesetzt und 1933 mit dem Bau des Strandbades begonnen.

Text unverändert übernommen von: http://www.bodensee.de

Mich zog es damals in eine der Gassen, die in Richtung Bodenseeuferpromenade führten. Ich habe somit weder die Burg, noch das Schloss und selbst den am Ende der Altstadt liegenden Hafen gesehen, weshalb ich mich im Nachhinein etwas ärgere und den Lesern dieses Blogs empfehle, es mir nicht gleich zu tun sondern sich Zeit zu nehmen!

Meersburg am Bodensee
zahlreiche Restaurants in bunten Häusern, Bänke unter grünen Bäumen und natürlich dieser Bodenseeblick. All dies erwartet den Besucher auf der Promenade – ein fantastisches Erlebnis!
Meersburg am Bodensee

Mein Aufenthalt endete an dieser Stelle. Ich näherte mich bereits wieder dem Fährhaus und somit auch meinem Parkplatz. Sollte ich persönlich jemals wieder an den Bodensee kommen, so werde ich mir Meersburg noch einmal komplett anschauen müssen!

Meersburg am Bodensee
Blick in Richtung Fährhaus, Fähranleger

Übrigens: Es gibt in Meersburg nicht nur den großen Fähranleger, dessen Schiffe den Besucher samt Fahrzeug hinüber nach Konstanz bringen. Auch kleinere Ausflugsboote legen am Platz vor dem Stadttor an und laden Besucher ein.

Meersburg am Bodensee
Anleger für kleinere Ausflugsboote

Fazit: Meersburg am Bodensee mit seinen bunten Häusern, den zahlreichen Souvenirständen und Läden, Restaurants und Cafes muss man einmal besucht haben. Dies denken sich wohl viele, denn der Ort ist vor allem an den Wochenenden extrem überlaufen. Ich empfehle daher einen Besuch inmitten der Woche


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