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BRÖÖÖMIS 10 GRÜNDE…

…WARUM ER SEINEN BUS SO MAG

Es gibt viele Gründe sein eigenes Fahrzeug zu mögen. Hier ist meine Top 10, wobei die Reihenfolge zufällig gewählt ist!

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1.) Ich mag das Gefühl von Freiheit welches ich verspüre, wenn ich mit meinem VW Bus unterwegs bin. Ganz egal ob auf langen Reisen oder in meiner heimatlichen Umgebung, Busfahren bringt einfach Spaß!

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Ich zelebriere bewusst einige Handlungen und versuche die Vorzüge, die mir der Bus bietet, zu nutzen.

Ich kann unterwegs nahezu überall stehen bleiben und relativ unauffällig Zeit in meinem Bus verbringen. Meistens auf meinem Bett liegend…

2.) Ich mag mein Bett im Bus, denn ich kann es schon mal als relativ wilde Ablage benutzen oder liegen/sitzen um mich zu entspannen und in die Natur zu schauen.

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Schränke im Heck

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In Verbindung mit den Schränken und dem meist abgedunkeltem Heck ergibt sich ein Gefühl der Geborgenheit. Zumindest empfinde ich es so.

Durch die Arbeitsflächen links und rechts gibt es die Möglichkeit zu kochen, TV zu schauen, am Laptop zu arbeiten. Der Blick aus dem Fenster lockt aber viel häufiger…

3.) Ich mag den Blick aus dem Fenster in die Natur, denn dort gibt es immer etwas zu sehen. Sei es ein Reh, welches nur wenige Meter vom Bus entfernt Nahrung sucht. Oder ein Eichhörnchen welches von Baum zu Baum klettert.

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camping in der Natur. herrlich.

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Selbst in einem Dorf gibt es einiges zu sehen/erleben. Schließlich stehe ich ja meistens in einer Sackgasse im Wohngebiet und lege dabei eigentlich nur Wert nach vorn und zur Seite einen Blick ins Grüne werfen zu können. Nicht aufzufallen und einen sicheren Rückzugsort zu haben, spielt dabei ebenfalls eine Rolle…

4.) Ich mag es, dass die Privatsphäre gewahrt bleibt, egal wo man sich befindet.

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Heckgardine

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Sind die Vorhänge unten bin ich zu Hause. Niemand kann in den Bus hineinschauen, aber Licht dringt dennoch hinein. Ich fühle mich wohl, sicher, kann abschalten, ganz egal was um den Bus herum passiert. Dabei ist es zwar relativ eng im Bus, aber Platz gibt es eigentlich mehr als genug…

5.) Ich mag es ausreichend Stauraum zu haben, ohne das Gerümpel wild herumfliegt. Alles hat seinen Platz und dort bleibt es auch, mehr oder weniger…

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Heckschublade schwarz lackiert

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Ja sicher, wenn ich irgendwo stehe, kann es auch schon einmal chaotisch im Bus aussehen. Dann stehen Laptop und Fernseher aufgeklappt herum. Es liegen nasse Handtücher auf dem Waschbecken oder durchgeschwitzte T-Shirt hängen über den Sitzen. Irgendwo steht eine offene, halbleere Dosensuppe herum, die man weder in die Natur noch in den Abwassertank kippen kann und im Müllbeutel umkippen würde.

Ja, manchmal ist es wirklich chaotisch im Bus, aber räumt man 2 Minuten auf, ist alles wieder schicki und an seinem Platz, denn ich habe ausreichend Stauraum zur Verfügung. Zum Beispiel ein riesiges Fach im Alkoven, einen riesigen Dachschrank im Heck, kleinere Fächer im Dachschrank auf der Fahrerseite, dazu ein Schrank unterhalb des ehemaligen Herdes. Vom 1,20Meter langem Staufach unter dem Bett ganz zu schweigen. Ebenso vom Platz für Wasserkanister, Kühlbox, Toilette und dem 2 Meter langen, schmalen Fach ganz unten links, welches Platz für meine Angelrutentasche bietet. (Letzteres ist aber nur an Bord, wenn ich auch wirklich vor habe zu angeln, ansonsten bleibt das Angelzubehör daheim und ich kann den Platz anderweitig nutzen.)

Der Bus ist auf eine Person ausgelegt (allein schon aufgrund der 90cm Breite des Bettes). Einen Beifahrer kann ich aber mitnehmen und der sitzt auch relativ bequem…

6.) Ich mag die hohe Sitzposition, die in meinem Fall durch die eingebauten Audi TT Sitze verstärkt wird. Ich sitze darauf sehr gut und mag es eine gute Übersicht zu haben. Für großgewachsene Beifahrer wird es jedoch oft eng. Mein 1,95 großer Kumpel hat gewisse Probleme neben mir bequem zu sitzen, aber Schwund gibts überall ^^.

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Audi TT Sitze

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Um von weit oben die Straße gut sehen zu können hilft natürlich, vor allem wenn man sich auf unbefestigtem Grund befindet…

7.) Ich mag die Bodenfreiheit und Geländegängigkeit (m)eines ganz normalen T4 Busses. Er hat weder Allradantrieb noch AT-Bereifung, doch bisher bin ich mit meinem Bus überall hingekommen, wo ich hin wollte.

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Kleiner Dreckspatz 3

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Okay okay okay, nicht ganz! Es gibt da noch immer diesen einen, steilen Schotterweg im Harz, den ich bei jedem Besuch versuche zu erklimmen, doch mit dem Bus gelang es mir bisher einfach nicht. Aber aufgeben ist nicht!

Richtiges Gelände meide ich jedoch, das muss ich zugeben. Ich würde gern mehr wagen, traue mich aber oft nicht, zumal ich ja meistens alleine unterwegs bin. Sollte ich einmal richtig stecken, dann stecke ich, aber so was von!

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Patschemampe. Fast festgefahren…

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Eigentlicher Vorteil eines T4 ist aber tatsächlich seine Bodenfreiheit. Ich kann mich nicht erinnern jemals mit dem Bus aufgesetzt zu haben, was mir mit sämlichen früheren Fahrzeugen hin und wieder passiert ist, auch wenn ich nie tiefergelegte Fahrzeuge besaß. Eben so wenig konnte ich mich in früheren Fahrzeugen bequem umziehen und waschen…

8.) Ich mag es meine eigene Umkleidekabine und Dusche z. B. mit an den Strand nehmen zu können und nicht selten ernte ich neidische Blicke wenn sich Muddi, Vaddi und 3 Kinder schwitzend in einen engen Kleinwagen quetschen.

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Sonne tanken am Strand in Borby

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Auch wenn die Parkmöglichkeiten in Eckernförde in der Hochsaison sehr sehr stark eingeschränkt sind, versuche ich den Bus immer möglichst in Sicht und Reichweite zu parken, wenn ich an den Strand gehe. Sich vorher im Bus umzuziehen, wenn man gerade aus der Stadt kommt oder sonst wo unterwegs war, oder sich hinterher, nach dem Strandbesuch, die Füße mit der Dusche reinigen zu können und sandfrei nach Hause zu kommen – EINFACH NUR GENIAL.

Sicher, man könnte auch zu Fuß an den Strand gehen, aber wieso auf den Komfort verzichten, zumal es Spaß bringt und soooo viel verbraucht der Bus ja nun auch wieder nicht…

9.) Ich mag den niedrigen Dieselverbrauch, der in meinem Fall zwischen 5,9L/100Km und 7,5L/100Km liegt. Die 102 Turbodieselpferdchen beschleunigen das 2,8 Tonnen Geschoss bei diesem relativ geringen Verbrauch ganz ordentlich.

Natürlich ist es kein Rennwagen, aber muss er auch nicht sein, denn ich liebe es mit meinem Bus mit 90 km/h im 5. Gang+Tempomat über die Bundesstraße zu cruisen oder über kleinere Landstraßen mit noch geringerem Tempo. Nicht um zwingend Diesel zu sparen, sondern einfach die Fahrt zu genießen. Die Ersparnis ist positives Beiwerk und bringt mich zum Grinsen…

10.) Ich mag einfach das Komplettpaket, denn eigentlich habe ich alles an Bord!

Seht Ihr das auf dem Foto?! Schaut genau hin! Jetzt gefunden?

Wenn Ihr gaaaaanz genau hinschaut, dann entdeckt Ihr ein winziges Lächeln auf meinen Lippen! Diese Freude empfinde ich, wenn ich mit dem Bus unterwegs bin.

Allein dafür hat sich der Kauf schon gelohnt, auch wenn ich 22 Jahre lang auf diesen Moment warten musste!

Der Bus hat aus mir in gewisser Weise einen anderen Menschen gemacht. Natürlich nicht komplett und in allen Facetten, aber der Bus zwingt mich nach draußen. Ich bin aktiver. Ich reise. Ich erlebe etwas. Ich sehe fremde Städte und Regionen. Ich schaue in die Natur, sehe Rehe beim Fressen, Kühe beim sich langweilen oder Eichhörnchen beim rumhüpfen zu. Das ist doch was!!!

Sicher, es gibt andere, bessere Autos, aber die benötige ich nicht! Ich habe meinen Bus und mein Bus bietet allen Komfort, den man sich nur denken kann.

Der Bus bietet auf Reisen einen Rückzugsort. Er ist sozusagen Mittelpunkt/Ausgangspunkt der gesamten Tour. Ich habe mein eigenes Bett immer dabei, eine Küche, ein Waschbecken, eine Heizung, eine Kühlbox wenn auch ohne Funktion, einen Fernseher und neuerdings kann ich auch meinen uralten Laptop im Auto nutzen um die Reisefotos zu bearbeiten.

All dies bietet ein Rolls beispielsweise nicht! HA!!! ^^

Okay okay, es fehlt natürlich schon etwas im Bus.

Eine ordentliche Sitzgruppe, ein abgetrenntes Bad, eine Heckgarage unter dem Bett um ein Fahrrad nicht außerhalb des Busses transportieren zu müssen, aber sei es drum. Man kann nicht alles haben und muss mit dem zufrieden sein, was vorhanden ist und das bin ich. Meistens. Nicht immer aber meistens!

Damit möchte ich den ersten Beitrag dieser neuen Rubrik „BRÖÖÖMIS 10 GRÜNDE…“ schließen und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp