„Nichts passiert ohne Grund, mag es im Augenblick auch noch so schwer zu verstehen sein!“ ist einer dieser Sinnsprüche, der auf meine momentane Situation wohl wieder zutreffend ist…

Moin Moin liebe Blogleser,

gestern war ein guter Tag! Es war Montag, der Start der Reisewoche. Ich habe den gestrigen Blogbeitrag verfasst und anschließend nach draußen gesehen, das schöne Wetter entdeckt und entschieden mit dem Rad in die Stadt zu fahren um kleine Besorgungen zu machen.

Ich fuhr also gemütlich in die Stadt und kam eine gute Stunde später wieder den Berg hinauf, verstaute mein Fahrrad im Keller und wollte in die Wohnung gehen. Auf dem Weg dort hin öffnete ich ihn, den bööööösen Briefkasten. ^^

Nein nein, ich bin keiner dieser Menschen, der seine eigene Post nicht öffnet und den Alltagsproblemen aus dem Wege geht. Gestern hätte ich es aber wohl lieber tun sollen!

Es sei nur so viel gesagt: Fehler, die ich Ende der 90er Jahre begangen habe, holen mich jetzt mal wieder ein. In dem amtlichen Brief wurde mir eine Entscheidung mitgeteilt, die mein Leben doch gewaltig auf den Kopf stellen könnte.

Ich war von einer Sekunde auf die Nächste…. ja, man kann schon sagen, regelrecht im Schockzustand! Ich habe telefoniert ob alles mit rechten Dingen zu geht, und was soll ich sagen – dem ist auch so. Ich muss mit dieser Entscheidung also zurechtkommen!

Sollte also jemand behaupten das Leben wäre ein Kinderspiel, es würde Einhörner regnen oder kleine, zuckersüße Herzchen vom Himmel fallen, ER LÜGT!

Ja ja, schon klar, der letzte Satz war nix und heute bin ich auch schon wieder anders drauf nachdem ich ein paar Telefonate geführt habe. Dennoch war dies gestern mal wieder ein Volltreffer. Eine richtige Breitseite, ein Schuss vorm Bug, ein Tritt in die Magengrube!

Es waren meine Fehler, die ich damals begangen habe. Ich kann nur mir und sonst niemandem die Schuld dafür geben! Ergo heißt es – ich muss da jetzt durch und versuchen die Sache auf die Reihe zu kriegen. Ändern kann ich es jetzt eh nicht, es liegt nicht in meiner Hand.

Also sollte ich mich versuchen auf die anstehende Reise zu konzentrieren. In meiner Entzeitstimmung, in der ich seit einigen Jahren „lebe“, merke ich immer mehr, dass es jetzt wirklich Zeit wird die Wunschliste des Lebens „abzuarbeiten“ und darauf stehen nun mal Dinge wie 1x den Bodensee gesehen haben oder aber auch 1 x an der dänischen Spitze in Skagen stehen, wo sich Nord und Ostsee begegnen.

Auf der Liste steht auch eine Partnerin zu finden bevor ich 40 Jahre alt werde, aber der Zug ist eh bald abgefahren und sollte mich im Moment auch nicht weiter kümmern.

Ich werde jetzt etwas für mich tun! Es geht in den Harz und dann hoffentlich in den Süden. Wenn ich zurück bin schauen wir weiter. Beeinflussen kann man das Schicksal eh nicht, also sollte man es auch nicht versuchen…

Es grüßt, etwas nachdenklich heute, aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp