Moin Moin liebe Blogleser,

zahlreiche Fachwerkhäuser und eine restaurierte Stadtmauer…

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…zogen mich im Jahr 2014 nach Duderstadt. Das in der üppigen Kulturlandschaft Eichsfeld gelegene Örtchen wurde bereits im Jahr 929 urkundlich erwähnt und ich geprägt von zahlreichen Bürgerhäusern verschiedenster Stilepochen.

Überwiegend handelt es sich dabei natürlich im Fachwerkhäuser, aber auch andere herausstechende Bauwerke zählen dazu. Laut Wikipedia z. B….

…die Liebfrauenkirche:

Neben den beiden großen Kirchen St. Cyriakus und St. Servatius gibt es die Liebfrauenkirche als Kirche des Ursulinenklosters. Ihr Vorgänger war die Kapelle Ad Beatam Mariam Virginem, die 1424 erbaut und 1700 zu einem größeren Gotteshaus erweitert wurde. Nach ihrem Abriss wurde unter dem Duderstädter Kardinal Georg Kopp der Bau der neuromanischen Liebfrauenkirche forciert und 1889 der Grundstein gelegt. Die Pläne stammten vom Hildesheimer Diözesanbaumeister Richard Herzig.[16] Der zweischiffige basilikale Rotsandsteinquaderbau besitzt Rundbogenfriese und eine Lisenengliederung, in den Obergaden Rundfenster und einen Dachreiter im Westen. Die Apsis, die beinahe die Raumhöhe der Kirche hat, während die sonstige Höhe des hell verputzten Innenraumes 13,5 Meter beträgt, wird von zwei schlanken Türmen mit spitzem Helm flankiert, die nach Osten ausgerichtet sind. Ein zweistöckiges Seitenschiff schließt sich im nördlichen Teil der Kirche dem Hauptschiff an, das 27 Meter lang und 9,5 Meter breit ist. Auf dem oberen, flach gedeckten Stockwerk befindet sich die Orgelempore. Sie öffnet sich zum Hauptschiff durch gekuppelte Rundbögen. Als Mittelpfosten sind schlanke Säulen mit Knospenkapitellen eingesetzt. Über das gesamte Hauptschiff bis zum Nonnenchor im Westen der Kirche zieht sich ein gegurtetes, achtjochiges Kreuzgratgewölbe hin. Dort wurden als Pfeiler Halbsäulen mit Knospen- und Würfelkapitellen eingesetzt. Die Innenausstattung der Kirche ist mit zwei Werken aus der Spätgotik relativ sparsam. In der Apsis befindet sich eine lebensgroße, dreifigurige Kreuzigungsgruppe, in einem Nebenaltar im Seitenschiff eine Mondsichelmadonna mit Kind. Die Liebfrauenkirche wurde im Jahr 2007 umfangreich renoviert, und es entstand in Duderstadt die, etwas andere Liebfrauenkirche. Der neue Altar wurde am 8. Mai 2007 durch Bischof Norbert Trelle geweiht.

…oder die Kapelle St. Martin:

Die Kapelle geht auf das Jahr 1443 zurück und stand damals in Verbindung mit dem vor dem Westertor der Stadt erbauten Hospital St. Martin. Heute steht das kleine Gotteshaus in enger baulicher Beziehung zum Krankenhauskomplex. Die Kapelle ist ein Sandsteinbau, dessen Abschluss nicht mehr vorhanden ist. Das Langhaus ist dadurch verkürzt, während der Chor langgestreckt ist. Er ist eingezogen, dreiseitig geschlossen und trägt einen schiefergedeckten Reiter mit welscher Haube. Im Inneren präsentiert sich das tonnengewölbte Langhaus in einem schlichten Stil und steht damit im Kontrast zum Chor, der sich über zwei Joche spannt und kreuzgewölbt mit einer polychromen Fassung versehen ist. Die Neubemalung im Jahre 1995, die auf den Originalzustand von 1867 zurückgeht, versah die Decke der Kapelle mit einem floralen Rankenwerk und goldfarbenen Akzenten. Die Kapelle wurde zwischenzeitlich als Viehstall und 1830 als Tabaklager genutzt, sodass sie starke Schäden erlitt. 1853 brachte man den spätgotischen Trinitätsaltar in die Cyriakuskirche und behob einige Beschädigungen der Kapelle. Ein neuer Altar aus dunklem Eichenholz vom Duderstädter Anton Riepenhausen wurde 1865 gefertigt und nach einer 40-jährigen Kellerlagerung erst im Jahre 1995 wieder in der Kapelle aufgestellt.


Das historische Rathaus mit seinen Türmen, Erkern und Spitzdächern gilt als eines der ältesten Rathäuser Deutschlands. Es wurde einst als Kophus gebaut und diente Generationen später als Gerichts- und Verwaltungsgebäude.

Textquelle (3 Absätze) duderstadt.de: Auf massigem Unterbau aus hellem Sandstein ruht die dreitürmige Fachwerkkonstruktion aus Eichenholz. Der Kernbau entstand bereits um 1302, der Südflügel 1432, die Laube und das Fachwerk um 1530, die Renaissance – Treppe 1673/74. Trotz der dieser langen Baugeschichte erweckt das Rathaus den Eindruck von seltener Geschlossenheit und Harmonie.

Tief in seinen Mauern beherbergt das Rathaus auch heute noch den alten Ratsweinkeller, die Folterkammer und weitere, wirklich interessante Ausstellungsbereiche. Seit den abschließenden Sanierungsmaßnahmen in den Jahren 2011 und 2012 kann der Besucher über neun Etagen, vom Gewölbe tief unten im Keller bis hoch in den Turm auf Entdeckungsreise durch dieses altehrwürdige Gemäuer gehen. Oben angekommen, wird er mit einem einmaligen Ausblick über die Duderstädter Altstadt mit ihren kleinen Straßen und Gassen und ihren ziegelroten Dächern belohnt.

Um 9, 11, 13, 15, 17 und 19 Uhr ertönt vom Westturm des Rathauses das Glockenspiel zum Lied „Mein Duderstadt am Brehmestrand des Eichsfelds Kron´ und Zier, es hat sein Herz dir zugewandt, wer je geweilt in dir…“. Während des Spiels öffnet sich die blau-gelbe Turmluke und der „Anreis“ begrüßt aus seinem Turmquartier die Bürger und Gäste unserer Stadt.


Ich habe Duderstadt damals zu Fuß erkundet und mit meiner kleinen Panasonickamera ein paar Schnappschüsse aufgenommen. Klickt Euch abschließend durch mein Album und kommentiert ruhig, falls Ihr selbst schon einmal in Duderstadt Halt gemacht habt!

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Es grüßt aus dem Ostseebad Eckernförde

Marko Andrae Meyer alias De Brööömkopp